Liebe Leserin, lieber Leser,
eines, so meine ich, hat die gegenwärtige Wirtschafts- und Finanzkrise sehr deutlich gemacht: Die Zeit ist reif für ein Umdenken. Die Gier nach schnellen Profiten hat unser Wirtschaftssystem an den Abgrund geführt. Es war schon immer ein zentrales Anliegen von terre des hommes und seinen Partnerorganisationen, dem kurzsichtigen Gewinnstreben im Interesse von Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit entgegenzutreten.
Ich bin froh über die erfolgreiche Spendenbilanz des Jahres 2008. Sie zeigt, dass auch in schwierigen Zeiten die Bereitschaft besteht, Schwächeren beizustehen. Gerade Kinder brauchen in dieser weltweit unsicheren Situation verlässlichen Schutz und Begleitung.
Doch gerade hier sehe ich auch Grund zur Sorge: Weltweit drohen Kinder zu Verlierern der Krise zu werden. Aus unseren Projektländern kommen deutliche Signale: »Mehr Kinder werden hungern und krank sein«, sagt uns Bert Cacayan, der die terre des hommes-Projektarbeit in Südostasien koordiniert. Dort wird drastisch im Gesundheitswesen gespart und Hunderttausende Arbeitsplätze gehen verloren; immer mehr Familien rutschen unter die Armutsgrenze. Verstärkte Anstrengungen werden nötig sein, um Kinder vor den Folgen der Krise zu schützen und ihre Rechte zu stärken.
Dafür bitte ich Sie um Ihre Unterstützung. Gerade jetzt ist jede zusätzliche Spende, jede neue Partnerschaftserklärung besonders wichtig, um die Zukunft von Kindern dauerhaft zu sichern.
Herzlichst Ihre
Ursula Pattberg
P.S. Hier finden Sie aktuelle Beispiele zur nachhaltigen Förderung von Kindern und ihren Familien. Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Online-Spende. Danke!