Jedes Jahr sterben vier Millionen Babys schon in ihrem ersten Lebensmonat.
Jeden Tag sterben auf der ganzen Welt 26.000 Kinder unter fünf Jahren. Fast alle davon in den Entwicklungsländern, fast alle an vermeidbaren Ursachen. Zu den wichtigsten gehören Lungenentzündung (19 Prozent), Durchfallerkrankungen (17 Prozent) und frühkindliche Infektionskrankheiten (10 Prozent).
Ein Drittel dieser Kinder stirbt zu Hause, ohne Zugang zu medizinischer Versorgung, die ihr Leben retten könnte.
Unterernährung gilt als tiefer liegende Ursache bei rund der Hälfte dieser Todesfälle.
Kinder in Südasien sind am stärksten von Unterernährung betroffen. In dieser Region sind 42 Prozent der unter Fünfjährigen untergewichtig. Im Afrika südlich der Sahara sind es 28 Prozent, in Nordafrika 17 Prozent.
2,1 Millionen Kinder unter 15 Jahren weltweit sind mit dem HI-Virus infiziert. Rund 250.000 Kinder sterben jährlich an Aids.
In Südasien sind nur 23 Prozent der jungen Frauen (15 bis 24 Jahre) und 43 Prozent der jungen Männer über die Gefahren von Aids aufgeklärt. Im südlichen Afrika sind es 25 Prozent der Frauen und 31 Prozent der Männer.
Im Jahr 2006 starben 2,5 Millionen Kinder allein in Indien und China, den beiden Ländern mit dem größten Wirtschaftswachstum. In China waren es 415.000 Kinder, in Indien 2,1 Millionen.
Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt im südlichen Afrika bei 50 Jahren, in Lateinamerika bei 73 Jahren und in den Industriestaaten bei 79 Jahren.