Tun Sie etwas gegen die Ausbeutung von Kindern, indem Sie Produkte aus Fairem Handel oder mit einem seriösen Sozialsiegel. Diese Kennzeichnungen sind eine Möglichkeit zu erkennen, unter welchen Bedingungen Produkte hergestellt wurden. Die Angabe des Herstellungslandes sagt wenig aus, denn dort kann es Betriebe ohne Kinderarbeiter geben und solche, die Kinder ausbeuten. Auch Markenartikel und teure Designerprodukte können unter Beteiligung von Kindern hergestellt sein. Der Endpreis einer Ware allein lässt in der Regel keine Rückschlüsse auf die Herstellungsbedingungen zu.
In folgenden Produkten kann Kinderarbeit stecken:
Kinderarbeit bei Anbau, der Ernte und zum Teil bei der Weiterverarbeitung
Bekleidung und Berufsbekleidung
Anbau von Baumwolle, Seidengewinnung, spinnen, färben, nähen, verpacken
Bleistifte und Radiergummis
Gewinnung der Rohstoffe (Holz, Gesteinsmehl, Kautschuk)
Blumen
Anbau und Ernte
Diamanten, Edelsteine, Strass
Schneiden und schleifen
Feuerwerkskörper
Fertigung
Fußbälle und andere Lederbälle
Nähen
Handys und Telekommunikation
Gewinnung von Coltan
Heimtextilien (Tischwäsche, Gardinen, etc.)
Anbau von Baumwolle, Seidengewinnung, spinnen, färben, nähen, verpacken
Kosmetik
Rohstoffgewinnung
Kunstgewerbe
Rohstoffgewinnung, Fertigung
Sportbekleidung
Anbau von Baumwolle, spinnen, färben, nähen, verpacken
Schuhe/ Sportschuhe, Gerbereien, Fertigung, verpacken
Natursteine (Bau und Grabsteine)
Arbeit in Steinbrüchen, schneiden und polieren
Tabak
Anbau und Ernte
Teppiche (handgeknüpft)
Wolle spinnen, Teppiche knüpfen, waschen
Tourismus/Gastronomie
Putzen, Gepäck tragen, kellnern, kochen, spülen