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Was tut terre des hommes?

Minenopfer in Kambodscha
Foto: terre des hommes

terre des hommes engagiert sich im Rahmen von Kampagnen für ein Verbot aller Minen und Streumunitionen. Als entwicklungspolitisches Kinderhilfswerk ist terre des hommes Mitglied im Aktionsbündnis Landmine.de Externer Link (ehemals: »Deutscher Initiativkreis für ein Verbot von Landminen«). Der Initiativkreis wurde im März 1995 als deutscher Teil der »International Campaign to Ban Landmines (ICBL)« Externer Link gegründet. Dank einer groß angelegten Kampagne ist die Minenproblematik verstärkt in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und auch auf die politische Tagesordnung der Internationalen Staatengemeinschaft gerückt.

So wurde unter anderem 1997 die Ottawa-Konvention verabschiedet, an dessen Zustandekommen das deutsche Bündnis maßgeblich mitgearbeitet hat. 1997 wurde die ICBL für ihr Engagement mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

terre des hommes unterstützt Projekte für Kinder in bewaffneten Konflikten und für die Opfer von Landminen.

Im Rahmen der Kampagne für ein Verbot von Landminen und Streumunitionen fordern terre des hommes und das Aktionsbündnis landmine.de von der Politik:

  • Ein weltweites völkerrechtlich verbindliches Verbot der Entwicklung, der Produktion, des Exports (einschließlich des Technologietransfers) und des Einsatzes aller Landminen und minenähnlich wirkender Waffen (z. B.. Streumunitionen).
  • Ratifizierung des Ottawa-Abkommens durch alle Staaten der Erde
  • Sofortiges Moratorium auf Nationalstaatenebene für sämtliche Arten von Landminen und Streumunition, bis ein internationales Verbot beschlossen ist.
  • Offenlegung aller Forschungsobjekte und Exporte, aller militärischer Einsatzplanungen sowie aller Minenbestände und -lager, einschließlich solcher von Armeen auf ex-territorialem Boden
  • Die nachweisbare Entfernung aller existierenden Minen und Streumunitionen aus den Lagern
  • Die Umwidmung der für die Entwicklung von Minen und Streumunitionen bereitgestellten Gelder zugunsten der Rehabilitation und Entschädigung von Minenopfern.
  • Eine umfassende Unterstützung der weltweiten Minenräumung und Opferhilfe unter Aufsicht der UNO und der humanitären Hilfsorganisationen durch Finanzierung z.B. eines Fonds zur Minenräumung.
Weitere Informationen:

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