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Übersicht Ausgabe 1/2003

Mit folgenden Themenschwerpunkten:

Arbeit und Schläge
Eine Reportage zum Thema Kinderhandel in Bolivien

»Sinnvolle Hilfe«
Interview mit terre des hommes-Schirmherrin Dagmar Berghoff - auch zum Download für Radiosender

Zeichen der Hoffnung
Hilfe gegen den Hunger im südlichen Afrika

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Artikelübersicht

Die nachfolgenden Artikel können Sie kostenlos gegen Einsendung eines Belegexemplars abdrucken. Neben einer Word-Version zum Herunterladen bieten wir Ihnen zu vielen Artikeln auch honorarfreie Fotos in Druckqualität zum Download an. Für weitere, auch honorarpflichtige Fotos setzen Sie sich bitte mit unserer Pressestelle in Verbindung, wir beraten Sie gerne.



Arbeit und Schläge. Eine Reportage zum Thema Kinderhandel in Bolivien

Als Mariella acht Jahre alt war, wurde sie zum ersten Mal verkauft. Hunderte Kilometer entfernt von ihrem Heimatort wurde sie ihrer neuen Besitzerin, einer Zementhändlerin, übergeben. Mariella erzählt hastig, ohne Pausen: Sie erzählt von Schlägen und Essen, »das eigentlich für die Hunde war«, von Tränen und von der endlosen Arbeit in Küche und Waschkammer. [ Artikel lesen ]


Zeichen der Hoffnung. Hilfe gegen den Hunger im Süden Afrikas

Nyoni Wakonda weiß nicht mehr, wie sie ihre kleine Tochter ernähren soll. »Seit die Dürre begonnen hat, sind die Preise so gestiegen, dass ich kein Maismehl mehr kaufen kann«, sagt sie. »Alles, was wir haben, ist Tee; manchmal kann ich ein paar Maulbeeren pflücken. Mein Kind ist krank, weil wir kein richtiges Essen haben.« [ Artikel lesen ]


»Sinnvolle Hilfe«. Interview mit terre des hommes-Schirmherrin Dagmar Berghoff

»Manche Begegnungen vergisst man nie«, sagt Dagmar Berghoff. In Vietnam lernte sie Chinh kennen: »Eine zierliche Frau mit einer ganz besonderen Ausstrahlung. Als Fünfjährige war sie während des Vietnamkrieges durch einen Bombensplitter schwer verletzt worden. Seitdem ist sie querschnittsgelähmt. Durch den Einsatz von terre des hommes konnte sie damals ausgeflogen und gerettet werden. [ Artikel lesen ]


Die verlorenen Söhne. Mordserie an Straßenkindern auf den Philippinen

Clarita Alia kann ihren Schmerz nicht zurückhalten. Wie fühlt sich eine Mutter, der man gerade den dritten Sohn genommen hat - in aller Öffentlichkeit erstochen, wie schon zwei seiner Brüder? Sie durchleidet die schrecklichen Erlebnisse und Bilder der letzten Monate immer wieder. »Ich weiß, dass ich meine Söhne nie zurückbekommen werde«, sagt sie. »Aber ich will Gerechtigkeit!« [ Artikel lesen ]


Welle der Hoffnung für Straßenkinder. Spendenrekord: Volkswagen-Belegschaft sammelt 3,6 Millionen Euro

Zugegeben: Auf den ersten Blick haben der hagere Straßenjunge Valentín und ein glänzender, nagelneuer VW-Beetle nicht viel gemein. Der Zwölfjährige, der mit neun von zu Hause weglief und dessen kleiner Körper mit Narben übersät ist, hat den schmucken Beetle bislang erst ein Mal von ganz weitem gesehen. Und trotzdem: Valentín und das Kultauto teilen eine Gemeinsamkeit. Sie kommen beide aus der Millionenstadt Puebla, und dank der riesigen Unterstützung der Mitarbeiter im mexikanischen Volkswagenwerk kann Valentín jetzt hoffnungsvoller in die Zukunft blicken. [ Artikel lesen ]


40 Millionen Mädchen müssen schuften. Die indische Kampagne gegen Kinderarbeit ruft das Jahr gegen die Ausbeutung von Mädchen aus.

»Ich arbeite in einer Ziegelei und schleppe Steine. Für 200 Steine bekomme ich sechs Rupien. Mir tut die ganze Zeit der Nacken weh.« Ein Ziegelstein wiegt fünf Pfund - zweihundert Steine also fünfhundert Kilo. Sechs Rupien sind umgerechnet acht Cent. Das sind die Zahlen, die Swaroopas Leben bestimmen. Das Mädchen ist zwölf Jahre alt. [ Artikel lesen ]


Lieblingshobby Kinderrechte. Ehrenamtlich für eine Erde der Menschlichkeit: terre des hommes-Freiwillige mit Bundesverdienstorden geehrt

Nachts, wenn die Kinder im Bett liegen, stehen sie noch in der Küche, um Kuchen für den Weihnachtsbasar zu zaubern. Sie sind es, die bei Nieselregen in der Fußgängerzone über Kinderhandel aufklären, oder Stunden am Telefon verbringen, um eine Band für das geplante Benefiz-Konzert zu organisieren. Alles in der Freizeit, alles unbezahlt, alles freiwillig. [ Artikel lesen ]


Mädchen am Zylinderkopf. Burkina Faso: Das Recht auf Ausbildung

Im Graumann erobern sie eine Domäne, die bislang ihren Brüdern vorbehalten war. 16- und 17-jährige Mädchen im westafrikanischen Land Burkina Faso reparieren Mopeds. Die Organisation »CFIAM« bildet in Koudougou und in der Hauptstadt Ouagadougou Mädchen als Kfz-Mechanikerinnen aus. Ein Beruf mit Zukunft: In der Hauptstadt hat sich der Verkehr in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. [ Artikel lesen ]


Anonym geboren, ein Leben lang auf der Suche. terre des hommes kritisiert Babyklappe und anonyme Geburt

»Kann ich das Leben mit Kind überhaupt schaffen?« Jahr für Jahr werden tausende von schwangeren Frauen von schweren Selbstzweifeln und Existenznöten gequält. Viele entscheiden sich für ihr Kind. Einige treiben ab. Manche wenden sich an die Adoptionsvermittlungsstelle des Jugendamtes. Und einige wenige sehen in ihrer Panik keinen anderen Ausweg: Sie setzen ihr Baby aus oder töten ihren Säugling sogar. Vor drei Jahren wurde in Hamburg die erste »Babyklappe« Deutschlands eingerichtet. [ Artikel lesen ]


Augen-Blicke in Pune. Anke und Hans-Peter Krull berichten aus Indien

17 Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasium in Kaarst reisten für fünf Wochen zu einem Austausch nach Indien und besuchten Projekte von terre des hommes. Die Lehrer Hans-Peter Krull und Anke Krull begleiteten die 16 bis 18-Jährigen zu den mobilen Kindertagesstätten für Wanderarbeiter in Pune und notierten ihre Eindrücke. [ Artikel lesen ]


Faire Blumen zum Muttertag. Auf Blumenplantagen in Übersee leiden besonders Frauen unter schlechten Arbeitsbedingungen

Der 11. Mai ist der Ehrentag der Mütter. Viele von ihnen werden zum Muttertag mit üppigen Blumensträußen überrascht, denn die Blume gilt als Symbol für Schönheit, Liebe und Freude. 200.000 Menschen arbeiten in Afrika und Lateinamerika auf Blumenplantagen. Zwei Drittel sind Frauen, die meisten von ihnen Mütter. Auch sie kennen den Muttertag: Rund um diesen Tag steigen ihre Arbeitszeiten auf 14 bis 16 Stunden am Tag. [ Artikel lesen ]


 

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