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Übersicht Ausgabe 1/2006
Mit folgenden Themenschwerpunkten:
Gefahr am Traumstrand
Schutz für Kinder
Der Staat als Täter
Interne Vertreibung
List und Forschung
Nach dem Tsunami
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Der Staat als Täter. Kolumbien: Intern Vertriebene in Bogotá
Die Familie des zwölfjährigen Andrés wurde aus ihrem Haus vertrieben und floh in die Slums am Stadtrand von Bogotá. Weltweit leben mehr als 25 Millionen Menschen als intern Vertriebene – auf der Flucht im eigenen Land. Internationale Hilfe erhalten sie nicht – sie sind völlig auf sich allein gestellt. [ Artikel lesen ]
Mit List und Forschung. Indien: Entsalzung von Ackerboden nach dem Tsunami
Ramakrishnan ist, was man einen pfiffigen Bauern nennt. Statt Reis wie seine Nachbarn baut der schlaksige Hüne auf seiner 1,3 Hektar kleinen Farm Erdnüsse und Auberginen an. Die erzielen nicht nur höhere Preise, sie kommen auch mit weniger Wasser aus. Doch durch den Tsunami wurden Ramakrishnans Felder versalzen, die Ernte zerstört. [ Artikel lesen ]
Hilfe für Dalit-Kinder. Die Tsunami-Hilfe fließt häufig an den »Unberührbaren« vorbei. terre des hommes kümmert sich um sie.
Die Stirn ist angespannt, die Lippen aufeinander gepresst. Und dann die Augen! Dunkel, unergründlich, aber voller Furcht. Als das Wasser über das Dorf von Arunrat hereinbrach, seine kleine Heimat und damit all seine Sicherheit wegspülte, muss der Junge das Vertrauen in die Welt verloren haben. [ Artikel lesen ]
Hausbau an Indiens Ostküste. Wiederaufbauprogramme in der Tsunami-Region
»Das Meer war unser Leben, nun hat das Meer mir die Lebensfreude genommen«, sagt Dhanalakshmi leise. Wenn sie sich an die Katastrophe erinnert, versagt ihr die Stimme. Zwei ihrer Söhne hat der Tsunami ins Meer gespült und mit ihnen die Lebenskraft der 28-jährigen Mutter. [ Artikel lesen ]
Freunde fürs Leben. Südafrika: Hilfe für AIDS-Opfer
Vor 25 Jahren, im Sommer 1981, berichteten Mediziner in den USA erstmals von einer neuen Krankheit, die vor allem homosexuelle Männer zu betreffen schien. Heute stirbt alle zehn Sekunden ein Mensch an der Immunschwäche, mehr als 40 Millionen tragen das HI-Virus in sich. So wie der Vater des vierjährigen Thando und seiner Geschwister. [ Artikel lesen ]
Sinn für Menschlichkeit. El Salvador: Die historischen Gründe einer Katastrophe
Im Jahr des Tsunami wurde diese Katastrophe kaum öffentlich wahrgenommen: Im Oktober 2005 zog der Hurrikan Stan über El Salvador hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Was sind die Hintergründe und historischen Ursachen dieser Katastrophe, wer sind die Betroffenen, und was tut die Regierung? [ Artikel lesen ]
Gemischte Gefühle. Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern: Zehn Jahre danach
Schätzungsweise zwei Millionen Kinder weltweit müssen in der Prostitution arbeiten – sie werden Opfer von Menschenhandel oder sehen selbst keine andere Möglichkeit, um für sich oder ihre Familie ein Auskommen zu sichern. Ein Interview zum Stand der Dinge – zehn Jahre nach der Stockholm-Konferenz. [ Artikel lesen ]
Gefahr am Traumstrand. Indien: Schutz vor sexueller Ausbeutung in Goa
Ricardo ist ein echter Kinderfreund. Jeden Tag ist er am Strand und hält nach ihnen Ausschau. Und das nicht vergeblich – denn die Kinder mögen Ricardo sehr und freuen sich, wenn er da ist. Er scherzt und lacht mit ihnen, schenkt ihnen Süßigkeiten und kennt all ihre Namen. [ Artikel lesen ]
Engagiert für Kinder in Not. Interview mit Barbara Schöneberger
Viele kennen Barbara Schöneberger als bissige Moderatorin der TV- Sendung »Blondes Gift«. Doch sie hat auch andere Seiten: Insbesondere der Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt liegt ihr am Herzen. In Indien besuchte sie terre des hommes-Projekte. [ Artikel lesen ]
Jenseits vom Paradies. Mosambik: Aus der Armut in die Ausbeutung
Die junge Frau sitzt auf einem Bett mit zerschlissenem Bezug. Rosana hat sich diesen Ort nicht ausgesucht. Sie hat sich auch ihre Rolle als Mutter der kleinen Zwillinge Paloma und Sumbane nicht ausgesucht. Die Mosambikanerin war schwanger, als sie aus einem südafrikanischen Bordell befreit wurde. [ Artikel lesen ]
WM der Straßenkinder. Abwechslung im harten Alltag auf den Straßen Maputos
Am 3. Juni ist die Fußballweltmeisterschaft entschieden. Zumindest in Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Denn an diesem Tag treten die Straßen- und Heimkinder der Stadt gegeneinander an – in Gruppen, von denen jede eine Nation der Fußballwelt vertritt. [ Artikel lesen ]
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