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Übersicht Ausgabe 3/2004
Mit folgenden Themenschwerpunkten:
Endstation Straße?
Jugendarbeit in Berlin
»Blondes Gift« hilft
Interview mit Barbara Schöneberger
Grenzenlos ausgebeutet
Kinder als Sklaven
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Kinder unter Waffen. Neuer Bericht liefert erschreckende Einzelheiten
»Weil ich die Übungen nicht korrekt ausführen konnte, wurde ich jeden Morgen geschlagen. Zwei Freunde von mir sind an den Schlägen gestorben.Ich muss oft an sie denken.« So schildert Thomas seine Erfahrungen als Kindersoldat im Kongo. Mit 13 Jahren wurde er von einer Guerillagruppe entführt und für den Einsatz an der Front ausgebildet. [ Artikel lesen ]
Endstation Straße?. Hilfe für Jugendliche in Berlin
Es ist kalt in Berlin. Keine gute Witterung, um in Socken durch die Straßen zu laufen. »Meine Schuhe sind heute nacht geklaut worden«, sagt der 17-Jährige Paul. Nur ein paar Plastiktüten und eine bunte Sammlung Wollsocken an den Füßen, so steht der Junge vor Kälte schlotternd auf dem Alexanderplatz. Da kommt die heiße Suppe, die am Kleinbus des Karuna e.V. verteilt wird, wie gerufen. [ Artikel lesen ]
»Eine andere Welt ist möglich«. Erwartungen eines kolumbianischen Delegierten an das Weltsozialforum in Porto Allegre/Brasilien
Edilberto Noguera Meléndez ist Mitarbeiter von FUNSAREP - einer Organisation, die mit Hilfe von terre des hommes Kinder in den Armenvierteln der kolumbianischen Großstadt Cartagena betreut. Als Delegierter nimmt er im Januar 2005 am Weltsozialforum im brasilianischen Porto Allegre teil. Er schildert sein Engagement und beschreibt, was er vom Weltsozialforum erwartet. [ Artikel lesen ]
»Blondes Gift« hilft. Barbara Schönerberger unterstützt terre des hommes
Blond und frech, bisweilen giftig – dieses Image pflegt Barbara Schöneberger als Moderatorin der TV-Sendung »Blondes Gift«. Dass sie auch andere Seiten hat, zeigt ihr Einsatz für terre des hommes: Seit dem Sommer 2004 setzt sich Barbara Schöneberger insbesondere für den Schutz von Kindern vor sexueller Gewalt ein. Im Interview sprich sie über ihre Motive. [ Artikel lesen ]
»Sie behandeln uns wie Tiere«. Ein Interview mit Straßenkindern in Manila
Jimmy, 16, und Joseph, 21, leben seit vielen Jahren in Manila im Ausgehviertel Malate auf der Straße. Sie hungern, prostituieren sich, benebeln sich mit Drogen. Die Mitarbeiter des Projekts Bahay Tuluyan zählten sie zu den »hard cores«, den harten Fällen. Dennoch gelang es, Jimmy und Joseph im »Forschungs-Team« von Bahay Tuluyan zu integrieren. [ Artikel lesen ]
Zerrissene Familien. Guatemala: Eltern suchen vermisste Kinder
Felipe war drei Jahre alt, als Soldaten in sein Dorf kamen. Der Junge wurde in ein weit entferntes Waisenhaus verschleppt und jahrelang gefangen gehalten. Irgendwann gelang es ihm, zu fliehen. Doch zurück nach Hause konnte Felipe nicht: Weder erinnerte er sich, wie sein Heimatdorf hieß, noch wo es war. Er musste er die Suche aufgeben. [ Artikel lesen ]
Grenzenlos ausgebeutet. Kinder als moderne Sklaven
Mende Nazer hat immer noch Alpträume: »Ich fürchte, dass sie kommen, um mich zu holen. Lange konnte ich nicht glauben, dass ich wirklich frei bin.» Mende Nazer ist wohl eines des prominentesten Opfer moderner Sklaverei: Sie war als Kind im Sudan verschleppt und später nach England verkauft worden. [ Artikel lesen ]
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