Bundesweite terre des hommes-Aktion »Straßenkind für einen Tag«


Mehr als 3.000 Kinder in 80 Städten auf der Straße für Kinderrechte

Osnabrück, 19.11.2013 – Mehr als 3.000 Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland setzen sich mit der Aktion »Straßenkind für einen Tag« am 20. November für Kinderrechte ein. Sie machen darauf aufmerksam, dass in vielen Ländern der Welt die Rechte von Kindern verletzt werden. In 80 Städten Deutschlands schlüpfen Schülerinnen und Schüler zu diesem Zweck in die Rolle von Straßenkindern und putzen Schuhe, musizieren oder waschen Autoscheiben. Dabei sammeln sie Spenden für terre des hommes-Projekte, in denen weltweit Straßenkindern geholfen wird. Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes führt den Aktionstag seit 1998 in Deutschland und der Schweiz durch. Anlass ist die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 1989.

Derzeit leben schätzungsweise 100 Millionen Kinder auf der Straße. »Es gibt viele Gründe, warum ein Kind auf der Straße landet. Die meisten kommen aus armen Familien, haben zu Hause Gewalt erlebt und sind abgehauen«, so Barbara Küppers, Kinderrechtsexpertin von terre des hommes. »Andere haben ihre Familie beispielsweise durch Aids verloren. Und auch nach Naturkatastrophen wie derzeit auf den Philippinen ist ein Anstieg der Zahl an Straßenkindern zu beobachten. Sie haben niemanden mehr, der sich um sie kümmert, müssen sich auf der Straße allein durchschlagen und sind dringend auf Unterstützung angewiesen.«

terre des hommes fördert Straßenkinder-Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Deutschland. In Schutzzentren erhalten Kinder und Jugendliche Essen, medizinische Versorgung und Hilfe beim Einstieg in Schule oder Ausbildung. terre des hommes unterstützt gezielt Initiativen von Kindern und Jugendlichen, die sich für ihre eigenen Rechte und Interessen einsetzen.

 

Eine Übersicht über die Aktionsorte finden Sie unter www.strassenkind.de