
Nicaragua: Jugendliche säen Zukunft
In Somoto, einer Stadt im Norden Nicaraguas, leben viele Kleinbauern vom Erdbeer-Anbau. Erdbeeren brauchen viel Wasser, doch durch den Klimawandel wird der Anbau immer schwieriger: Inzwischen herrscht jedes Jahr eine Dürre, die immer länger dauert. Zahlreichen Bauern drohte der Ruin.
Flucht vor dem Klimawandel
Knapp zwei Drittel der Bevölkerung von Somoto sind Jugendliche und junge Erwachsene. Viele sehen auf ihrer eigenen Finca für sich keine Zukunft. Um Alternativen zu schaffen, bietet die von terre des hommes geförderte Organisation INPRHU 500 Jugendlichen eine Ausbildung zum Öko-Agrartechniker an. Nebenher können sie ihren regulären Schulabschluss machen.
Umweltfreundliche Anbaumethoden
Die Ausbildung bei INPRHU gibt den Jugendlichen das Rüstzeug, sich auf die veränderten Umweltbedingungen einzustellen. »Dank der Ausbildung von INPRHU bin ich nun in der Lage, während der Monate Januar und Februar Kaffee anzubauen; Bohnen und Mais sogar das ganze Jahr«, sagt Pedro Rodriguez. Er ist Absolvent des Programms, wo er neue Anbautechniken für Kaffee und umweltfreundliche Anbaumethoden kennenlernt.
Mit Ihrer Spende von 28 Euro kann ein Rucksack mit Unterrichtsmaterial zum Thema Pestizide und Ökö-Anbau in der Klasse verteilt werden. 420 Euro werden benötigt, um einen Schulgarten mit Bio-Gemüse anzulegen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende für Kinder!
Sie möchten Projekte zur Stärkung der ökologischen Kinderrechte unterstützen und haben Fragen dazu? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
Ihre Ansprechpartnerin

Doris Wächter
Spenderbetreuung
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