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Philippinen: Den Raubbau beenden

Die Ernährungsgrundlage des Manobo-Volkes ist  massiv bedroht - (c) P. B. Guasa/terre des hommes
Die Ernährungsgrundlage des Manobo-Volkes ist massiv bedroht

Der Reichtum des Manobo-Volkes bestand aus Flüssen und Wäldern, die ihnen alles gaben, was sie zum Leben brauchten. Doch ihre Umwelt und ihre Ernährungsgrundlage sind mittlerweile massiv bedroht: Konzerne holzen die Wälder ab und pflanzen Monokulturen, der Abbau von Gold und Silber verschmutzt die Umwelt. Besonders der Fluss Agusan wird durch Pestizide von den Plantagen und den Abwässern der Minen verseucht. Der ehemals reiche Fischbestand ist stark zurückgegangen, der Verzehr der verbliebenen Fische ist gefährlich für die Gesundheit. Kinder, die vom Wasser trinken, werden krank.

Für die Manobo setzt sich die von terre des hommes unterstützte Organisation PASAKK ein: Sie hilft bei Verhandlungen mit Firmen und Behörden, die über die Köpfe der Manobo hinweg den Raubbau an der Natur betreiben. Und sie sorgt dafür, dass die Tradition des verantwortlichen Umgangs mit der Natur erhalten bleibt. PASAKK bietet dazu Workshops an und hat mehrere Schulen eingerichtet. Neben der Fremdsprache Englisch stehen hier die Werte und die Zukunft der Manobo-Kultur auf dem Stundenplan, denn um die Perspektiven ihrer Kinder machen sich die Manobo die größten Sorgen. Kinder und Jugendliche lernen deshalb, wie sie leben können, ohne ihren Nachkommen eine zerstörte Umwelt zu hinterlassen.

Bitte unterstützen Sie unsere Projektarbeit. Mit Ihrer Spende von 100 Euro kann ein Hektar zerstörten Waldes mit hochwertigen Bäumen aufgeforstet werden.

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Ihre Ansprechpartnerin

Doris Wächter
Spenderbetreuung
Telefon: 05 41 / 71 01-128
eMail: spenden@tdh.de