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Was Sie tun können

Kinder für ökologische Kinderrechte

Im Juni 2012 findet in Rio de Janeiro der UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung statt, auf dem über globale Umwelt- und Entwicklungsfragen diskutiert wird. Mit Blick auf diesen Gipfel bitten wir Sie um Unterstützung unserer Forderungen und unserer Projektarbeit. Damit ökologische Kinderrechte auf die politische Agenda kommen!

1. Unterstützen Sie online unsere
Forderungen an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Oder laden Sie unsere Unterschriftenliste zum Ausdrucken runter (PDF).

Logo Ombudsperson für ökologische Kinderrechte

2. Ombudsperson für zukünftige Generationen

Fordern Sie mit uns von den Regierungsvertretern beim Rio +20-Gipfel eine Ombudsstelle einzurichten, die politische Maßnahmen und Entscheidungen hinsichtlich ihrer Auswirkungen für die Lebensqualität kommender Generationen prüft. Die Ombudsperson soll gleichzeitig Ansprechpartner für Besorgnisse von Kindern und Jugendlichen sein. Wir wollen, dass sich diese Forderung im Abschlussdokument des UN-Nachhaltigkeitsgipfels in Rio de Janeiro vom 20. - 22. Juni wiederfindet

Peruanische Jugendliche pflanzen Bäume am Stadtrand von Lima - (c) Florian Kopp
Jugendliche in Peru pflanzen Bäume am Stadtrand von Lima

3. Spenden Sie für ökologische Projekte

Die terre des hommes-Projekte vor Ort reagieren auf die Folgen der Umweltverschmutzung und des Klimawandels und federn die schlimmsten Folgen ab. Unterstützen Sie die Durchsetzung der ökologischen Kinderrechte mit einer Spende! Jede einzelne Spende hilft!

Facebook-Kampagne: Im bunten Origami-Stil zu einer pestizidfreien Welt

4. Werden Sie Fan bei Facebook

In 5.000 Bildern wird in einer bunten Origami-Welt der Weg von einem mit Pestiziden verseuchten Ort hin zur ökologischen Landwirtschaft illustriert. Wenn Sie noch nicht Fan sind, schauen Sie doch mal unter www.facebook.com/tdh.de vorbei. Mit jedem Klick auf »Gefällt mir« verbessern Sie nicht nur die virtuelle Welt, sondern unterstützen auch reale Projekte. Pro Klick sponsert unser Kooperationspartner Lebensbaum einen Euro für die Arbeit von terre des hommes in Bolivien.

5. Verringern Sie Ihren ökologischen Fußabdruck

Der ökologische Fußabdruck rechnet den Verbrauch aller nachwachsenden Rohstoffe in die zur Produktion notwendige Fläche um.

Im Jahr 2007 betrug der Fußabdruck 2,7gha pro Person. Die Biokapazität der Erde lag allerdings bei nur 1,8gha pro Person. Das heißt: Die erneuerbaren Ressourcen werden schneller verbraucht, als sie regeneriert werden können.

Mit diesen Tipps können Sie Ihren ökologischen Fußabdruck senken:

  • Verzichten Sie zwei Mal in der Woche auf Fleisch. Das spart einen Flächenverbrauch von 1.600 m².
  • Stellen Sie die Waschmaschine nur an, wenn sie auch voll ist, verzichten Sie auf die Vorwäsche und waschen Sie bei höchstens 40 Grad. Ihr Fußabdruck wird somit um 300 m² gesenkt.
  • Nutzen Sie für Kurzstrecken das Fahrrad anstatt das Auto. So verringern Sie Ihren Fußabdruck um mehrere 100 m².
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Ihr Ansprechpartner

Jonas Schubert
Referat Kinderrechte
Telefon: 05 41 / 71 01-106
eMail: j.schubert@tdh.de

Zahlen

  • Prognosen zufolge wird durch den Klimawandel in den nächsten 40 Jahren die Zahl unterernährter Kinder in Afrika um zehn Millionen steigen.
  • Jährlich werden zwischen zwei und drei Millionen Pestizidvergiftungen registriert. Die Zahl der Toten wird auf 20.000 bis 40.000 geschätzt.
  • 99 Prozent der Menschen, die an Pestizidvergiftungen sterben, kommen aus Ländern des Südens, obwohl dort nur ein Viertel der weltweit produzierten Pestizide eingesetzt werden.
  • Jedes Jahr verlieren etwa 1,5 Millionen Kinder ihr Leben auf Grund von Magen- und Darmerkrankungen. In den meisten Fälle ist die Ursache dafür  verunreinigtes Trinkwasser.
  • Rund zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben jährlich an Atemwegserkrankungen. Über die Hälfte davon sind umweltbedingt, zum Beispiel durch offenes Feuer und Rauch in Innenräumen.
  • Im Amazonasbecken werden durch Goldminen jedes Jahr mindestens 130 Tonnen Quecksilber in die Umwelt abgegeben. Der Mensch nimmt Quecksilber beispielsweise über den Verzehr von Fisch auf – in vielen Regionen ein Grundnahrungsmittel. Das führt zu akuten oder chronischen Vergiftungen führt, besonders im Nervensystem eines Fötus.