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Projektland Sambia

Eine der Haupteinnahmequellen des Binnenstaates im südlichen Afrika ist der Export von Kupfer. Das wertvolle Metall hat Sambia einerseits zu wirtschaftlichem Aufschwung verholfen, andererseits vom Kupferpreis abhängig und damit krisenanfällig gemacht. Trotz politischer Stabilität zählt Sambia zu den ärmsten Ländern der Welt und hat eine der weltweit höchsten HIV-Infektionsraten. Die Ausbreitung der Krankheit ist nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich eine Katastrophe: Die ökonomisch aktivste Bevölkerungsgruppe stirbt an Aids. Nach dem Tod ihrer Eltern können viele Kinder nicht mehr zur Schule gehen, da sie für das Einkommen und ihre jüngeren Geschwister sorgen müssen. Nur ein geringer Anteil der Waisen erhält deshalb eine Schulbildung. Aufgrund einer schlechten Grundversorgung leidet ein Großteil der Bevölkerung zudem an Mangelernährung. Nahrung und Wasser sind knappe Ressourcen, die Versorgung mit Medikamenten ist unzureichend. Die von terre des hommes geförderten Projekt haben das Ziel, die Armut zu lindern: Waisen und andere benachteiligte Kinder lernen einen ökologischen Anbau gesunder Nahrungsmittel und werden durch regelmäßige Mahlzeiten, Bildungsangebote und Aids-Aufklärung unterstützt.

Hilfe für Aidswaisen in Sambia (c) terre des hommes

Sambia ist trotz seiner Rohstoffvorkommen eines der ärmsten Länder Afrikas mit einer hohen HIV/Aids Rate. Deshalb brauchen Kinder, die selbst HIV positiv sind oder ihre Eltern verloren haben besondere Unterstützung. ...mehr

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