
Projektland Guatemala
In Guatemala wütete 30 Jahre lange ein Bürgerkrieg. Die Folgen sind noch nicht überwunden, das mittelamerikanische Land muss sich in den kommenden Jahren vielen Herausforderungen stellen: Gewalt, Drogen- und Menschenhandel auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ein schwaches demokratisches System, Korruption, schlechte Regierungsführung und weit verbreitete Armut. Die Bevölkerung leidet unter einem Klima der Gewalt und Unterdrückung, das durch den Kampf der Drogenkartelle verschärft wird. Indigene Bevölkerungsgruppen werden diskriminiert, für ihre Kinder gibt es kaum Schul- und Ausbildungsangebote. Zusätzlich bedrohen immer wieder Naturkatastrophen die Existenz vieler Guatemalteken.
In Guatemala fördert terre des hommes Bildungsangebote für arbeitende Kinder sowie Projekte zur Förderung von Frauen und Mädchen und zur Gewaltprävention. terre des hommes versucht zudem, die Kinder und Jugendgesetzgebung und den Umgang mit straffällig gewordenen Jugendlichen im Sinne der Kinderrechte zu beeinflussen.
In den Armenvierteln von Guatemala-Stadt gehört Jugendgewalt zum Alltag. Schon Minderjährige landen hinter Gittern. Die Organisation ICCPG orientiert sich am Kinderrechtsansatz und schafft Alternativen für junge Straftäter. ...mehr
Im Bürgerkrieg war es Strategie des Militärs, Dörfer zu überfallen und Kinder zu verschleppen. Die Organisation Donde estan
spürt noch viele Jahre später diese Kinder auf. ...mehr
Ihr Ansprechpartner

Dr. Frank Garbers
Programmkoordination
Telefon: 05 41 / 71 01-151
eMail: f.garbers@tdh.de





