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Projektland Argentinien

Auch Jahrzehnte nach dem Ende der Diktatur ist das zweitgrößte Land Südamerikas noch mit der Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen beschäftigt. Zehntausende Menschen wurden unter der Junta verschleppt, gefoltert und ermordet. Die politische Lage ist mittlerweile relativ stabil, im Gegensatz zur häufig kriselnden Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund weist das Land eine selbst für lateinamerikanische Verhältnisse große Schere zwischen Arm und Reich auf. Von sozialer Ausgrenzung und Armut sind vor allem Kinder und Jugendliche betroffen, insbesondere die Kinder von Einwanderern aus Peru, Bolivien und Ecuador.

terre des hommes fördert gemeinsam mit dem Volkswagen-Konzernbetriebsrat in der Aktion »Eine Stunde für die Zukunft« Jugendliche im Bereich der beruflichen Bildung. Die Projektarbeit konzentriert sich auf Córdoba, die zweitgrößte Stadt Argentiniens. Im Mittelpunkt stehen Jugendliche aus Einwandererfamilien sowie solche mit körperlichen und geistigen Behinderungen. Das Ziel ist es, den Mädchen und Jungen zu helfen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Ausbildung für Jugendliche in Argentinien (c) terre des hommes

Im argentinischen Córdoba unterstützt Eine Stunde für die Zukunft ein Berufsbildungsprogramm, das darauf abzielt, Jugendliche in technischen und sozialen Fähigkeiten zu schulen und damit ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. ...mehr

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Dr. Frank Garbers
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Telefon: 05 41 / 71 01-151
eMail: f.garbers@tdh.de