
Projektland Bolivien
Der Andenstaat verfügt über eine immense kulturelle und biologische Vielfalt. Über Jahrhunderte wurden die Ressourcen des Landes gnadenlos ausgebeutet, indigene Völker ausgegrenzt und diskriminiert. Seit dem Amtsantritt von Evo Morales, dem ersten indigenen Präsidenten Boliviens, besteht Hoffnung auf einen politischen und sozialen Wandel. Tatsächlich wurde eine neue fortschrittliche Verfassung geschaffen, ihre Umsetzung wird jedoch durch nur schwache staatliche Instanzen erschwert. Bolivien ist sozial immer noch tief gespalten in ein armes Hochland und ein reiches Tiefland. Zudem machen die Folgen des Klimawandels und der Raubbau an den natürlichen Ressourcen dem Land zu schaffen.
Die Projektarbeit von terre des hommes hat den Schwerpunkt, indigene Gemeinschaften zu unterstützen, ihr traditionelles Wissen zu erhalten. Mit diesen Kenntnissen können sie trotz des Klimawandels ihre Nahrungsmittelproduktion sicherstellen und ihre Kinder in einer gesunden Umgebung aufwachsen lassen.
In Bolivien gehören giftige Pestizide zum Alltag: Kleinbauern sprühen ohne Schutzkleidung ihre Äcker, häufig nehmen sie ihre Kinder dabei mit aufs Feld. Die giftigen Substanzen können schwere Krankheiten verursachen. Ein terre des hommes-Projekt zeigt Alternativen zu Pestiziden. ...mehr
Der Sozialarbeiter Edgar arbeitet mit Straßenkindern in Bolivien. Er hat dem 17-jährigen Oscar und seiner kleinen Familie eine neue Zukunftsperspektive gegeben. ...mehr
Ihr Ansprechpartner

Dr. Frank Garbers
Programmkoordination
Telefon: 05 41 / 71 01-151
eMail: f.garbers@tdh.de





