
Projektland Kolumbien
Der Weg zum Frieden ist noch lang: Zwar kann der Staat im Norden Südamerikas ein demokratisches System vorweisen, unter der aktuellen Präsidentschaft ist jedoch ein Wiedererstarken paramilitärischer Gruppen zu beobachten. Guerilla, Paramilitär, Militär und Polizei stehen sich seit Jahren in einem bewaffneten Konflikt gegenüber, die Drogenmafia ist durch die Finanzierung einzelner Gruppierungen an dem Konflikt beteiligt. Der Konflikt fordert jährlich zahlreiche Opfer – Entführungen und Morde sind an der Tagesordnung. Insbesondere Aktivisten, die sich für Menschenrechte einsetzen, sind bedroht.
Trotz starker internationaler Proteste wurde im April 2011 ein Freihandelsabkommen zwischen Kolumbien, Peru und der EU unterzeichnet. Großkonzerne sicherten sich ungehinderten Zugang zu den natürlichen Ressourcen des rohstoffreichen Landes. Immer wieder werden Kleinbauern von ihrem Land vertrieben.
terre des hommes unterstützt deshalb Organisationen, die sich in Kolumbien in der Menschenrechts- und Friedensarbeit engagieren. Weitere Schwerpunkte der Projektarbeit liegen im Bereich Ernährung von Kindern und Förderung von urbaner Landwirtschaft.
Wildblumen neben Tomaten und Karotten - »Urban Gardening« lässt die Städte aufblühen. Was bei uns als neue Idee gefeiert wird, praktizieren Partner von terre des hommes in Kolumbien schon seit langem: Sie legen mitten in der Stadt Gärten an, damit ihre Familien sich gesund ernähren können. ...mehr
In vielen Jahren haben die Nachbarn im Norden Bogotás mühsam eine Schule und einen Kindergarten aufgebaut. Doch die Viertel sind ins Visier der Grundstücksmafia geraten. Die Angst im Viertel ist spürbar. ...mehr
Ihr Ansprechpartner

Dr. Frank Garbers
Programmkoordination
Telefon: 05 41 / 71 01-151
eMail: f.garbers@tdh.de





