
Projektland Peru
Drei Klimaregionen in einem Land: Peru verfügt über einen immensen Reichtum an biologischer Vielfalt und große Ressourcen an Gold, Silber und Kupfer. Doch die Regierung treibt das wirtschaftliche Wachstum auf Kosten der Umwelt voran. An den Rohstoffvorkommen wird starker Raubbau betrieben, welcher Umwelt und Bevölkerung gleichermaßen belastet. Zudem ist das Land stark vom Klimawandel betroffen: Anden-Gletscher schmelzen, Klimaschwankungen wie El Niño zerstören die althergebrachten Erntezyklen und rauben den Fischern am Pazifik ihre Lebensgrundlage. Ein großer Anteil der peruanischen Bevölkerung sind Indigene. Obwohl ihre Gemeinden ein wichtiger gesellschaftlichen Akteur sind, wird insbesondere im Bildungssystem kaum Rücksicht auf ihre Sprache und Tradition genommen. Um diese Gemeinden zu stärken, setzt sich terre des hommes in Peru für die Anerkennung indigener kultureller Werte ein. Dabei geht es darum, die Bildungssituation von Kindern zu verbessern, indem man ihre interkulturellen Kompetenzen stärkt. Gefördert werden ferner Projekte, in denen Kinder vor ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen geschützt werden sowie Programme zur Sicherung der ökologischen Vielfalt des Landes und zur Umsetzung der ökologischen Kinderrechte.
Durch die Wiederbelebung traditioneller Anbaumethoden in der Landwirtschaft sichern Bauern die Ernährung ihrer Familien. Doch es ist viel Erfahrung und Geduld nötig, um auf über 4.000 Meter Höhe Felder zu bewirtschaften. ...mehr
Traditionelles Wissen sichern
Die Organisation CEPROSI produziert Schulbücher, in denen sowohl indigenes Wissen und Traditionen auf Spanisch als auch Mathematik in Quechua-Sprache vermittelt wird. So wird wichtiges traditionelles Wissen der indigenen Bevölkerung weitergegeben und erhalten. ...mehr
Ihr Ansprechpartner

Dr. Frank Garbers
Programmkoordination
Telefon: 05 41 / 71 01-151
eMail: f.garbers@tdh.de





