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Projektland Indien

Trotz rasanten Wirtschaftswachstums bestehen in Indien extreme soziale Unterschiede zwischen den gesellschaftlichen Gruppen: Eine kleine wohlhabende Mittel- und Oberschicht steht einer großen Zahl von Armen gegenüber. Viele Kinder leiden unter Mangelernährung, in den Großstädten lebt ein Drittel der Bevölkerung in Slums. In Indien leben verschiedenste Volksgruppen, Religionen und Kulturen. Ureinwohner wie die Adivasis oder die kastenlosen Dalits gehören zu den Marginalisierten und Diskriminierten der indischen Gesellschaft. Auch Frauen gelten in vielen Schichten als minderwertig, sie müssen Diskriminierung und Gewalt ertragen. Obwohl gesetzlich verboten, ist Kinderarbeit weit verbreitet. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen, weil sie als Arbeitskräfte zum Unterhalt ihrer Familien beitragen müssen. Ein Schwerpunkt der terre des hommes-Arbeit in Indien sind daher Projekte gegen Kinderarbeit sowie Schul- und Ausbildungsprogramme.

Kinder schuften in Steinbrüchen in Indien ©terre des hommes

Es herrscht ohrenbetäubender Lärm. Männer, Frauen und Kinder klopfen Steine, brechen große Felsbrocken oder schleppen Gesteinsreste fort. Im indischen Bundesstaat Rajasthan gibt es mehr als 50 Steinbrüche. Der Lohn für den Knochenjob reicht oft nicht aus, um die Familien zu ernähren. ...mehr

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