
Projektland Thailand
Das Königreich Thailand zählt zu den Schwellenländern. Die Wirtschaft und der allgemeine Wohlstand im Land wachsen jedoch auf Kosten der natürlichen Ressourcen. Die Kluft zwischen arm und reich ist tief: Mehr als eine Million Kinder in Thailand gehen nicht zur Schule. Neben einem mangelhaften Bildungssystem sind Kinderhandel und -prostitution große Probleme. Zudem werden ethnische Minderheiten stark benachteiligt, immer wieder kommt es in den Grenzregionen zu Kambodscha, Laos, Malaysia und Burma zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den dort lebenden Völkern und dem thailändischen Militär.
Die Projektarbeit von terre des hommes konzentriert sich auf den Schutz von Kindern, die sich mit unsicherem Aufenthaltsstatus in Thailand aufhalten, vor allem burmesische Flüchtlinge. terre des hommes verschafft ihnen Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umweltbildung: terre des hommes leistet gemeinsam mit Partnerorganisationen Aufklärungsarbeit in Gemeinden und Schulen, um gemeinsam mit den Bauern und Fischern die Lebensadern des Landes, die Flüsse Salween und Mekong, zu schützen.
In der Provinz Chiang Rai leben viele Bauern am Existenzminimum. Ihre Kinder finden in ihrer Heimat kein Auskommen mehr und sind immer öfter gezwungen, in den Provinzstädten Arbeit zu suchen. ...mehr
Allein in Bangkok wird die Zahl der Straßenkinder auf mehr als 10.000 geschätzt. Viele von ihnen überleben mit Kleinkriminalität, Prostitution und Kinderarbeit. Aber der vermeintliche Ausweg erweist sich oft als Sackgasse. ...mehr
Im Länderdreieck Thailand – Laos – Burma gibt es sehr viele Staatenlose, in manchen Regionen der nordthailändischen Provinz Mae Hong Son sind es 80 Prozent der Bevölkerung. Vor allem die Angehörigen der indigenen Bergvölker sind betroffen. ...mehr
Ihr Ansprechpartner

Klaus Müller-Reimann
Programmkoordination
Telefon: 05 41 / 71 01-118
eMail: k.mueller-reimann@tdh.de






