
Die terre des hommes-Chronik
1966/67 Auf Initiative des Schriftsetzers Lutz Beisel treffen sich in Stuttgart etwa 40 Frauen und Männer. Sie organisieren Rettungsflüge für kriegsverletzte Kinder aus Vietnam. Nach einem Buch des Schriftstellers Antoine de Saint-Expupéry wird die Aktion terre des hommes – Erde der Menschlichkeit genannt. Am 8. Januar 1967 wird terre des hommes Deutschland ins Vereinsregister eingetragen.
1968 terre des hommes engagiert sich für die Opfer des Biafrakrieges. Vietnamesische Waisenkinder werden zur Adoption nach Deutschland vermittelt.
1971 eröffnet terre des hommes in Deutschland das Zentrum zur Rehabilitation kriegsverletzter Kinder aus Vietnam. In Südamerika laufen Hilfsprogramme an.
1973 wird in Wiesbaden eine interkulturelle Kindertagesstätte gegründet; sie ist das erste terre des hommes-Projekt für Flüchtlings- und Migrantenkinder in Deutschland.
1982 unterstützt terre des hommes Projekte in 26 Ländern. Die Satzung enthält den Auftrag, über die Hintergründe von Not aufzuklären.
1990 startet terre des hommes die Kampagne gegen Kinderarbeit in der indischen Teppichindustrie.
1994 beschließt terre des hommes, keine Adoptionen mehr zu vermitteln und sich stärker auf Projekte vor Ort zu konzentrieren.
1998 Gründung der unselbstständigen »Gemeinschaftsstiftung terre des hommes«.
2003 Erste Delegiertenkonferenz: Partnerorganisationen werden an wesentlichen Vereinsentscheidungen beteiligt.
2005 unterstützt terre des hommes den Wiederaufbau in der Tsunami-Region in Südostasien.
2008 Auf Initiative von terre des hommes wird das »Bündnis für Straßenkinder in Deutschland« ins Leben gerufen.
2010 terre des hommes propagiert angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise die Notwendigkeit eines Schutzschirms für Kinder, nicht nur für Banken.
2011 terre des hommes startet eine Kampagne für Öologische Kinderrechte.




