Sie sind hier:

, 19:00
Ort: Roter Salon in der Volksbühne, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Rüstungsexporte kontra Entwicklungspolitik

Im Zentrum der Debatte steht die provozierende Frage, ob wir mit Entwicklungspolitik nur wieder aufbauen, was zuvor mit deutschen Waffen zerstört wurde?

Auf Einladung der entwicklungspolitischen Sprecherin der Linken im Bundestag, Helin Evrin Sommer, diskutiert Expertinnen und Expertenüber die Folgen von Rüstungsexporten und dei Ansprüche von Entwicklungszusamenarbeit.

Krieg im Jemen, im Irak, Afghanistan und in Syrien - weltweit findet kaum ein Krieg statt, in dem keine deutschen Waffen eingesetzt werden. Sie gelangen sogar in die Hände von Kindern, die dann als Kindersoldaten und -soldatinnen mit ihnen kämpfen müssen. Gleichzeitig gibt die Bundesregierung 10 Milliarden Euro für die Entwicklungszusammenarbeit aus. Nicht zuletzt, um den Folgen von Kriegen und bewaffneten Konflikten entgegenzuwirken.

Und dennoch exportiert Deutschland Waffen in erheblichen Umfang, und verschärft damit noch die Probleme. Eine dauerhafte Entwicklungsperspektive kann es aber nur im Frieden geben. Wie kann eine friedliche Außenpolitik gestaltet werden, bei der entwicklungspolitische Ziele und eine Konfliktlösung ohne Waffen Hand in Hand gehen? Wie lässt sich die fatale Kopplung von Entwicklungsgeldern und dem Verteidigungsetat überwinden?

Es diskutieren:

  • Ralf Willinger, Referent für Kinderrechte, terre des hommes
  • Michael Davies, Buchautor und ehemaliger Kindersoldat aus Sierra Leone
  • Alimamy Sesay, Seelsorger für Kindersoldaten aus Sierra Leone
  • Clemens Ronnefeldt, Friedensreferent, Internationaler Versöhnungsbund

Moderation: Helin Evrim Sommer, MdB, entwicklungspolitische Sprecherin „Die Linke“

Ort: Roter Salon in der Volksbühne,
Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Zum Seitenanfang

Bleiben Sie noch einen Moment –
und abonnieren Sie unseren Newsletter!

Jetzt anmelden!

Bleiben Sie informiert.
Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Jetzt anmelden!