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Flüchtlinge schützen anstatt verunglimpfen

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni

Osnabrück, 19. Juni 2018 – Weltweit mussten 68,5 Millionen Menschen ihr Zuhause aufgrund von Gewalt und Vertreibung verlassen, die Hälfte von ihnen sind Kinder unter 18 Jahren. Die überwiegende Anzahl von Flüchtlingen kommt aus den Kriegs- und Konfliktländern Syrien, Afghanistan und Süd-Sudan. Meist finden Flüchtlinge in ihrem eigenen Land oder in Nachbarländern ihrer Region Zuflucht, nur die wenigstens kommen bis nach Europa. Türkei, Pakistan und der Libanon haben die meisten Flüchtlinge aufgenommen.

»Die reichen Industrieländer und damit auch Deutschland tragen durch Waffenexporte in Kriegs- und Spannungsgebiete eine Mitverantwortung für das Flüchtlingsdrama«, sagte Albert Recknagel, Vorstandssprecher von terre des hommes. »Es sollte selbstverständlich sein, dass wir Flüchtlingen, die es bis nach Europa geschafft haben, Zuflucht und Sicherheit bieten.« Dazu gehörten ein menschenfreundlicherer Familiennachzug, der über das hinausgeht, was die Regierung gerade beschlossen hat, und der spezielle Schutz traumatisierter Flüchtlingskinder. »Wir wenden uns gegen das wachsende Klima der Verunglimpfung von Flüchtlingen durch abwertende Begriffe wie Asyltourismus und die verächtliche Bezeichnung der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer als naive Gutmenschen«, so Albert Recknagel.

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