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...zum Beispiel in Guatemala

Maya-Ruinen und Urwälder - meist die ersten Assoziationen, wenn man an Guatemala denkt. Doch nur ein kleiner Teil der Bevölkerung dort profitiert von den kulturellen Schätzen und der wunderschönen Natur. Die meisten Guatemalteken leiden unter drückender Armut: Um über die Runden zu kommen, muss oft die ganze Familie arbeiten. Die Kinder können die Schule dann nicht besuchen. Auch die zwölfjährige Juana nicht: »Ich stehe jeden Morgen um halb sechs auf und fahre mit meinem Cousin Christian auf den Markt. Wir verkaufen dort Gewürze.« Juana ist eines von schätzungsweise 800.000 arbeitenden Mädchen und Jungen in Guatemala. Viele von ihnen schuften auf den Märkten der Hauptstadt: Sie helfen in den Küchen, verkaufen Kaugummis oder schleppen Gemüsekisten. Sie haben kaum eine Chance, jemals eine qualifizierte Tätigkeit auszuüben.

terre des hommes unterstützt auf den Märkten von Guatemala-Stadt den Schulunterricht für arbeitende Kinder. Das Schulangebot läuft bereits seit mehreren Jahren und wurde vom Erziehungsministerium anerkannt. Auch Computer-, Grafikdesign- und Elektrotechnik-Kurse werden angeboten, um die Chancen der Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. terre des hommes achtet besonders darauf, dass auch Mädchen am Programm teilnehmen.

240 Euro kostet die Ausbildung eines Jugendlichen pro Jahr.

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