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...zum Beispiel in Indien

In Bellary macht sich Verzweiflung breit: Immer mehr Eltern verlieren ihre Arbeit im Erzabbau. Die Familien verarmen zusehends. Viele Kinder werden aus den Schulen genommen, da sie zum Einkommen beitragen müssen: Sie werden dann oft in illegalen Minen einem lebensgefährlichen Knochenjob ausgesetzt. Ihr Lohn fällt um ein Vielfaches geringer aus als der der Eltern.

Doch es gibt Hoffnung für die Kinder aus den Erzminen: Die von terre des hommes geförderte Organisation SEEDS (Socio Economic Education and Development Society) richtete in fünf Dörfern Schulcamps ein. In jeder dieser Zeltschulen erhalten Kinder kostenloses Lehrmaterial und Unterricht von ausgebildeten Lehrkräften. Zur Betreuung gehört die medizinische Versorgung ebenso wie eine tägliche Mahlzeit. Damit Kinder nicht weiter unter ausbeuterischen und gefährlichen Bedingungen arbeiten müssen, setzt sich SEEDS bei den indischen Behörden für ihren Schutz ein.

96 Euro kostet ein gesundes Mittagessen für ein Schulkind pro Jahr.

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