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terre des hommes in Zahlen

Für vergrößerte Darstellung bitte die Grafiken anklicken (geringfügige Differenzen in den angegebenen Summen- und Prozentwerten sind durch Auf- und Abrundungsvorgänge möglich).

Die Ergebnisrechnung weist Erträge in Höhe von 45.719.019 € (Vorjahr: 39.719.278 €) und Aufwand in Höhe von 42.370.432 € (Vorjahr: 38.651.972 €) aus und führt damit zu einem Jahresergebnis von 3.348.588 € (Vorjahr: 1.067.306 €). Damit ergab sich 2020 eine Steigerung der Erträge um 15,1 Prozent und der Aufwendungen um 9,6 Prozent. Den größten Anteil der Einnahmen (50,9 Prozent) stellen mit 20,8 Mio. € die Spendeneinnahmen mit den Nachlässen und den Drittmitteln. Im Vorjahr waren es noch 20,4 Mio. €.

Dabei wird unterschieden zwischen zweckgebundenen und freien Spendeneinnahmen, die je nach Schwerpunkten und Interessen der Spender*innen in ihrer Höhe schwanken können. Die Steigerung 2020 stammt ausschließlich aus den Mehreinnahmen bei den freien Zuwendungen in Höhe von 14,3 Prozent. Bei den zweckgebundenen Spenden bzw. Drittmitteln gab es gegenüber 2019 einen Rückgang in Höhe von 9,7 Prozent.

Die Spendeneinnahmen im Rahmen der humanitären Hilfe in Höhe von 493.494 € enthalten wie jedes Jahr auch die Zuwendungen aus der Mitgliedschaft im Bündnis Entwicklung Hilft. 2020 waren dieses 459.548 €. Ausgezahlt wurden vom Bündnis an terre des hommes 2020 aus den Jahren 2019 und 2020 insgesamt 519.548 €.

Zu den Spendeneinnahmen zählen auch die Nachlassspenden mit 2.097.639 € 2020 – 450,4 T€ mehr als im Vorjahr. Es ist erfreulich, dass Spender*innen unsere Arbeit mit Nachlässen in dieser Größenordnung unterstützen.

Unter Einnahmen sind hier alle Erträge abzgl. der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen zu verstehen.

Neben den Spendeneinnahmen sichern die kofinanzierten Projekte einen wichtigen Anteil der Arbeit von terre des hommes. Kofinanziert werden bei terre des hommes Projekte im Wesentlichen von Bundesministerien und Kommunen. 2020 belief sich die Höhe der Förderung mit 18.929.859 € auf 46,4 Prozent der Einnahmen und war damit erneut höher als im Vorjahr mit 14.591.685 €.

Kleinere Positionen in den Einnahmen sind der wirtschaftliche Geschäfts- bzw. Zweckbetrieb (206.270 €) und die Bußgeldzuweisungen (582.423 €), die sonstigen betrieblichen Erträge (198.736 €) und die Kapitalerträge (132.310 €). Sie machen insgesamt nur 2,7 Prozent der Einnahmen aus.

Neben den Einnahmen wurden 2020 aus den Rückstellungen des Vorjahres 4.895.678 € (Vorjahr: 3,730 Mio. €) aufgelöst (in sonstige betriebliche Erträge) für die satzungsgemäße Verwendung 2020.

Die Einnahmen betragen in Summe 40.823.341 €.

Diese Übersicht enthält den Gesamtaufwand 2020 ohne die Einstellungen in die Rückstellungen und Rücklagen, also Gelder, die in zukünftigen Jahren verwendet werden sollen. Nicht enthalten ist auch der Aufwand des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes und Zweckbetriebes. Die Gliederung basiert auf den Leitlinien des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen).

Im Aufwandsbereich ergab sich die bereits o.g. Steigerung von 9,6 Prozent insbesondere durch den Anstieg des Projektaufwands. Die administrativen Kosten konnten weitestgehend auf dem alten Niveau gehalten werden, sie stiegen nur um 1 Prozent. Aus zweckgebundenen Spendeneinnahmen mussten 3.894.253 € (Vorjahr: 5,105 Mio. €) für die Verwendung in den Folgejahren in die Rückstellungen eingestellt werden.

Das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war mit 3.348.588 € (Vorjahr: 1.067 T€) deutlich höher als im Vorjahr. Zweckgebunden aufgelöst wurden 2020 aus den Rücklagen früherer Jahre 2,163 Mio. €. Somit konnten 5,512 Mio. € in die zweckgebundenen Rücklagen für zukünftige Aktivitäten in den Folgejahren eingebucht werden.

Der Aufwand beträgt in Summe 38.272.488 €.

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