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Daten und Fakten

In Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention steht: »Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Bildung an; um die Verwirklichung dieses Rechts (…) zu erreichen, werden sie insbesondere

a) den Besuch der Grundschule für alle zur Pflicht und unentgeltlich machen 
b) die Entwicklung verschiedener Formen der weiterführenden Schulen allgemeinbildender und berufsbildender Art fördern, sie allen Kindern verfügbar und zugänglich machen(…).“ 

Die UN-Kinderrechtskonvention wurde 1989 verabschiedet und ist von allen Staaten außer Somalia und den USA ratifiziert worden. Trotzdem sind immer noch rund elf Prozent der Weltbevölkerung Analphabeten. Statt zur Schule zu gehen, müssen viele Kinder arbeiten, um zum Lebensunterhalt ihrer Familie beizutragen. Mädchen sind besonders benachteiligt: Oft werden sie im Haushalt und bei der Betreuung der kleineren Geschwister gebraucht, ein Schulbesuch für sie erscheint zudem vielfach »überflüssig«, da sie ohnehin früh heiraten und eine eigene Familien zu versorgen haben.

Dabei ist Bildung die Voraussetzung für ein besseres Leben. Wer lesen und schreiben gelernt hat, kann Preise auf dem Markt vergleichen oder Verträge verstehen. Er kann über den Tellerrand schauen und Neues lernen. terre des hommes setzt sich deshalb dafür ein, dass Kinder die Chance bekommen, zu lernen und sich auf diese Weise ein selbstbestimmtes Leben zu erfüllen.

Globales Lernen

terre des hommes unterstützt Bildungsprojekte in den armen Ländern. Darüber hinaus sieht sich terre des hommes auch der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland im Sinne eines Globalen Lernens verpflichtet.

Globales Lernen verbindet die Lernfelder der interkulturellen Bildung, der Friedens- und Umweltpädagogik, der Menschenrechtserziehung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Globales Lernen versteht sich als ganzheitlich und interdisziplinär.

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