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Krieg: Mehr sexuelle Gewalt gegen Kinder

terre des hommes ist alarmiert darüber, dass nach einem am 1. Juli erschienenen UN-Bericht, sexuelle Gewalt gegen Kinder zunehmend als Kriegsmittel eingesetzt wird. »Vergewaltigungen gegen Mädchen und Jungen werden in bewaffneten Konflikten systematisch eingesetzt, als eine besonders perfide Art der Kriegsführung«, so terre des hommes Kinderrechtsexpertin Barbara Küppers.

Im aktuellen Bericht des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon über das Leid von Kindern im Krieg werden schwere Verbrechen gegen Kinder in Konfliktgebieten dokumentiert.

Ausdrücklich begrüßt terre des hommes, dass die Vereinten Nationen explizit 59 bewaffnete Gruppen, darunter sieben staatliche Armeen, als Täter benennen. Als besonders beunruhigend ist nach Auffassung von terre des hommes, dass immer häufiger Schulen und Krankenhäuser gezielt angegriffen würden. Dazu Barbara Küppers: »Es gibt insgesamt weniger Schutzräume für Zivilisten. Das trifft Kinder in besonderem Maß.« Die Gründe dafür liegen vor allem in der Art der Kriegsführung, die sich allgemein geändert hat. Zumeist gibt es keine klaren Frontlinien mehr; der Krieg ist überall. Auch die Verweigerung von humanitärer Hilfe wird immer häufiger als Waffe gegen Zivilisten genutzt. terre des hommes fordert den freien Zugang zu Hilfe für die Zivilbevölkerung und die konsequente Verfolgung und Bestrafung von Verbrechen an Kindern, wie etwa die Rekrutierung von Minderjährigen als Soldaten oder sexuelle Gewalt gegen Kinder.

Weitere Informationen:

 

 01.07.2014

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