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Forderungen und Ziele

terre des hommes plädiert dafür, die Kinderarbeit nicht generell zu bekämpfen, wohl aber jede Form der Ausbeutung. 
Kinder arbeiten, weil die Familien arm sind. Damit Kinderarbeiter und ihre Familien wirklich eine Alternative haben, reicht es nicht, sie aus Fabriken zu entlassen oder ihnen die Arbeit zu verbieten. Dann würden sie woanders unter noch schlimmeren Arbeitsbedingungen weiter schuften oder auf der Straße landen.

Deshalb fordert terre des hommes:

Von der Politik

  • Alternativen zur Kinderarbeit zu schaffen: Kinder und Jugendliche müssen zur Schule gehen oder eine Berufsausbildung bekommen.

  • die Rechte für arbeitende Kinder zu stärken.

Von den Industriestaaten

  • Entwicklungsländern den Zugang zu ihren Märkten zu gewähren.
  • Schutzzölle auf landwirtschaftliche Produkte zwingen die Produzenten, die Kosten extrem niedrig zu halten und animieren sie Kinder als billige Arbeitskräfte zu missbrauchen.

  • nur noch fair gehandelte Produkte in den Kommunen zu konsumieren.

Von den Unternehmen

  • Verhaltenskodices einzuführen, die Kinder- und Zwangsarbeit verbieten, mit den Zulieferern über Kinderarbeit zu sprechen.
  • Konkrete Pläne für bessere Arbeitsbedingungen vereinbaren und diese nachprüfen. Unternehmen, die bei einem Missstand sofort die Geschäftsbeziehungen abbrechen, tragen wenig dazu bei, dass sich die Verhältnisse in einem Betrieb ändern!

  • Verantwortung für Zulieferer und Sublieferanten zu übernehmen, zum Beispiel durch die Mithilfe beim Bau von Schulen und Berufsbildungszentren.
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