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Alles unter Kontrolle?

Produkte ohne Ausbeutung von Menschen

Wer Waren aus Fairem Handel kauft, möchte den Produzenten und ihren Familien ein gutes Leben ermöglichen: höhere und stabilere Einkommen, gute Arbeitsplätze, medizinische Versorgung und Schulen. Was aber sagen die verschiedenen Standards, die zu den einzelnen Siegeln gehören, darüber aus? Und was gehört aus unserer Sicht zu einem guten Standard?

Wenige Standards sind gleichermaßen auf soziale und auf ökologische Kriterien spezialisiert, aber  mindestens die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), wie das Verbot von Kinderarbeit und Zwangsarbeit, das Diskriminierungsverbot, die Vereinigungsfreiheit sowie das Recht zu Kollektivverhandlungen, sollten dazugehören. 


Ganze Lieferkette betrachten
Ein guter Standard sollte zudem die gesamte Lieferkette erfassen und sichtbar offenlegen, wenn er das nicht tut und nur einzelne Produktionsschritte geprüft werden – wie etwa nur die Baumwollherstellung oder nur die Konfektion bei Textilien.   Weil heute viele Waren in komplexen und global arbeitsteiligen Produktionsprozessen hergestellt werden, ist es eine große Herausforderung, alle Stufen des Verarbeitungsprozesses zu kontrollieren – eine Herausforderung, die Siegelinitiativen und Unternehmen jedoch annehmen müssen, um Menschenrechtsverletzungen entlang ihrer Lieferkette auszuschließen.

Die Einhaltung eines Standards, der durchein Siegel versprochen wird, muss zudem durchregelmäßige und unangemeldete Kontrollen seitensunabhängiger Stellen überprüft werden unddie Überprüfungsergebnisse müssen transparentund der Öffentlichkeit zugänglich sein. Ein guterStandardentwickelt sich ständig weiter, geht offenmit Kritik um und lernt daraus.

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