Der größte Konsument: die Kommunen

Kinderarbeit und öffentliche Beschaffung

Die öffentliche Hand gibt pro Jahr etwa 360 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen aus – Bund, Länder und Kommunen haben eine enorme Marktmacht. Sie sollten deshalb Vorreiter beim Einkaufsverhalten sein und Unternehmen dazu bringen, ihre Produktion und ihren Handel ökologisch und fair auszurichten. terre des hommes engagiert sich gemeinsam mit dem Netzwerk für Unternehmensverantwortung CorA dafür, dass die Einkaufsabteilungen der öffentlichen Hand soziale und ökologische Standards einfordern. Nicht nur Preis und Qualität einer Ware sollen entscheidend sein, sondern auch, unter welchen Bedingungen sie hergestellt wurde.  

Öko-faire Beschaffung
Auch zahlreiche Mitglieder ehrenamtlicher terre des hommes-Gruppen engagieren sich in ihrer Kommune für eine öko-faire Einkaufspraxis. Sie sind in Arbeitskreisen zur Lokalen Agenda 21 und in Steuerungskreisen aktiv, die auf die Auszeichnung ihrer Stadt als Fair-Trade-Town hinwirken und die Prinzipien des Fairen Handels verbreiten. Viel wurde schon erreicht: Beispielsweise in Delmenhorst, wo die terre des hommes-Gruppe einen Ratsbeschluss erwirkte und dafür sorgte, dass die Beschaffungsrichtlinien und Ausschreibungstexte der Gemeinde heute öko-faire Kriterien berücksichtigen und die Einhaltung bestimmter Normen, wo möglich, mit Siegeln des Fairen Handels nachgewiesen werden muss.

Weitere Infos:
Was Bürger und Kommunen gegen Kinderarbeit tun können ...mehr

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