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Broschüre »Die öffentliche Armut der Entwicklungsländer«

Was die Regierungen des Südens daran hindert, Armutsbekämpfung aus eigener Kraft zu finanzieren - und was dagegen getan werden kann

Die Frage, wie die soziale und ökonomische Entwicklung in den Ländern des Südens finanziert werden kann, beschäftigt seit vielen Jahren Politiker und internationale Organisationen. Immer mehr Beachtung finden in den letzten Jahren die Frage, wie in Entwicklungsländern selbst mehr Geld für Entwicklung mobilisiert werden kann: Denn die Ressourcenabflüsse aus dem Süden in Form von Kapitalflucht, Steuervermeidung, des Rücktransfers der Profite transnationaler Unternehmen und der immensen Schuldendienstzahlungen machen allein jährlich mehrere hundert Milliarden US-Dollar aus.

Die vorliegende Publikation gibt Antworten darauf, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Steuereinnahmen der Länder des Südens (quasi die Entwicklungshilfe im eigenen Land) zu erhöhen, Kapitalflucht zu reduzieren und dafür zu sorgen, dass die Ausgaben für die richtigen Zwecke (u. a. die Finanzierung der so genannten Millenniumsentwicklungsziele, MDGs) verwendet werden. Indem wir eine Brücke zwischen den Diskursen über Entwicklungsfinanzierung auf der einen Seite und Steuergerechtigkeit, Unternehmensbesteuerung und Corporate Accountability auf der anderen Seite schlagen, möchten wir zu einem Perspektivwechsel in der internationalen Entwicklungspolitik beitragen.

Herausgegeben von terre des hommes, Global Policy Forum Europe und DGB-Bildungswerk, August 2006

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