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Dokumentation »Für eine Handvoll Dollars?«

Die MDGs und die Armutsindikatoren von Weltbank und UN - Defizite und Alternativen

Als erstes Millenniumsentwicklungsziel (MDG) haben die Regierungen vereinbart, den Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben, bis zum Jahr 2015 zu halbieren. Aber worüber reden wir eigentlich, wenn wir über Armut reden? Wie zählt man Arme? Ist die vielzitierte Einkommensgrenze von einem US-Dollar pro Tag ein sinnvolles Maß für die extreme Armut? Welche Schwächen haben die von der Weltbank entwickelten Indikatoren? Und wie können alternative Armutsindikatoren aussehen? Die Auseinandersetzung über Sozialindikatoren und Armutsmessung ist keine technische Übung sondern eine hochpolitische Angelegenheit. Denn Auswahl und Definition von Indikatoren und Zielgrößen spiegelt die politischen Prioritäten der Regierungen wider und hat direkte Implikationen für die Strategien der Armutsbekämpfung.

Wenn in der Auseinandersetzung über die Verwirklichung der MDGs weiterhin an dem simplen Armutsmaß von einem US-Dollar pro Kopf und Tag festgehalten wird, ist die Gefahr groß, dass im Jahr 2015 zwar die globalen Statistiken stimmen, sich an der tatsächlichen Lebenssituation der Millionen von Menschen, die in bitterster Armut leben, aber nichts geändert hat. Die Halbzeitbilanz der MDGs im Jahr 2007 bietet den Anlass, über Alternativen nachzudenken. Diese Dokumentation will einen Beitrag dazu leisten.

Herausgegeben von terre des hommes und Global Policy Forum Europe, Februar 2007

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