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Daten und Fakten

Globale Untersuchungen, die die Spielsituation von Kindern auf der Welt untersuchen, gibt es nicht. Allerdings sind zahlreiche Fakten bekannt, die zeigen, dass Spielen für Kinder nicht  selbstverständlich ist – auch nicht in Industrieländern.

  • In vielen Entwicklungsländern hat nur eine Minderheit der Kinder unter sechs Jahren Zugang zu Frühförderprogrammen und Kindergärten, in denen sie mit geeigneten Spielangeboten in ihrer Entwicklung unterstützt und auf einen späteren Schulbesuch ausreichend vorbereitet werden (Südafrika rund jedes fünfte Kind, in Mosambik weniger als zehn Prozent).
  • Millionen Jungen und Mädchen, die Opfer ausbeuterischer Kinderarbeit sind, werden des Rechtes beraubt, Spielen und damit Kind sein zu können.
  • Handys, Tablets, I-Phones und andere technische »Spielzeuge« haben Einfluss auf die Entwicklung von Kindern. Sie können dazu führen, dass Kinder sich körperlich und emotional nicht entwickeln und ihre soziale Kompetenz beeinträchtigt. Das kann zur Folge haben: motorische Defizite, frühe Kurzsichtigkeit, Übergewicht, Lernschwierigkeiten, Probleme im Beziehungsverhalten.
  • Unkenntnis über die Bedeutung von Spiel für die Entwicklung des Kindes sorgt dafür, dass Spielen und Sport als nachrangig oder sogar als »überflüssiger« Luxus betrachtet werden.
  • Steigende Anforderungen und Leistungsdruck in der Schule reduzieren freie Spielzeit. Fehlende sichere Spielräume verhindern, dass Kinder unbeschwert im Freien spielen und ihre Umgebung entdecken können.
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