Sie sind hier:

Sklaverei in indischen Spinnereien

terre des hommes kämpft gemeinsam mit indischen Initiativen gegen die perfide Ausbeutung junger Mädchen in indischen Spinnereien: Menschenhändler locken junge Mädchen aus armen Familien mit falschen Versprechungen in mehrjährige Arbeitsverträge. Am Ende solle ein Bonus von einigen hundert Euro stehen. Tatsächlich schuften die Mädchen Tag und Nacht, bekommen weniger als 20 Euro im Monat, werden in überfüllte Unterkünfte gepfercht und dürfen keinen Kontakt zu ihren Familien haben.

Nach Angaben unserer Partner, dem Netzwerk von 41 örtlichen Initiativen Tiurpur Peoples Forum, arbeiten zur Zeit noch immer 120.00 Mädchen unter dem Sumangali-System in der Textilindustrie, von ihnen werden 80.000 um ihren Bonus betrogen. terre des hommes konnte bereits 2.000 Mädchen befreien und in Schulen und Berufsausbildung unterbringen. Mit internationalem Druck konnte verhindert werden, dass auch Nähereien das Sumagnali-System nutzen. Die Spinnereien allerdings – die Garne werden in 100 Länder exportiert und stecken in nahezu jedem Kleidungsstück aus Baumwolle – setzen die Ausbeutung fort. Auch die Regierung des Bundesstaates Tamil Nadu hat es bisher nicht für nötig gehalten, wirksam einzugreifen.

Zum Seitenanfang

Bleiben Sie doch noch einen Moment –
und abonnieren Sie unseren Newsletter!

Jetzt anmelden!

Bleiben Sie informiert.
Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Jetzt anmelden!