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Hilfe für Menschen in Gaza dringend benötigt

Für Kinder und ihre Familien in Gaza gibt es keine sicheren Zufluchtsorte, fast alle Bewohner*innen sind zu Binnenvertriebenen geworden und die dramatische humanitäre Krise hat sich durch die israelische Offensive gegen Rafah im südlichen Gazastreifen noch dramatisch verschärft. Betroffen sind hier mindestens eine Million Menschen, darunter schätzungsweise 600.000 Kinder. In Folge der verstärkten Angriffe sind bereits knapp eine Million Menschen aus Rafah in Gebiete geflohen, die keine ausreichend funktionierende Infrastruktur bereithalten. Menschen habe kaum oder gar keinen Zugang zu Nahrung, Wasser oder Unterkünften. Die Vereinten Nationen warnen davor, dass mehr als eine Million Menschen "bis Mitte Juli vom Tod und vom Hungertod bedroht sind". Es macht fassungslos, dass die bereitstehende humanitäre Hilfe nicht in ausreichendem Maße dort ankommt, wo sie gebraucht wird.  

Wir sind zutiefst besorgt über die dramatischen Entwicklungen. Gemeinsam mit unserem Allianzpartner medico international unterstützen wir die Arbeit der lokalen Organisation Palestinian Medical Relief Society (PMRS), die unter unmöglichen Bedingungen mit aller Kraft ums Überleben der Menschen und um die eigene Sicherheit kämpft.

Im Schatten des Gaza Krieges nehmen sowohl im israelisch besetzten Westjordanland als auch in Ostjerusalem gewaltsame Übergriffe durch israelischen Siedler*innen auf Palästinenser*innen und die Enteignungen von palästinensischem Wohnraum zu. Zusammen mit unserer Schwesterorganisation terre des hommes Italien, die seit über 20 Jahren palästinensische Kinder und Jugendliche unterstützt, setzen wir uns für die Errichtung von drei Kindergärten in Ostjerusalem ein, um Bildungschancen zu schaffen und die Entwicklung der Kinder an einem sicheren Ort zu fördern.

Als Kinderrechtsorganisation stehen wir an der Seite der Kinder weltweit und setzen uns für die Einhaltung der Kinderrechte und des humanitären Völkerrechts ein.   

Wir fordern daher dringend:

  • Sofortige Öffnung der Grenzübergänge, um humanitäre Hilfe sicher und effektiv in den Gazastreifen zu bringen.
  • Einen sofortigen Waffenstillstand, um weiteres Leid und Verluste zu verhindern, insbesondere für die Kinder.
  • Konkretes Handeln der deutschen Bundesregierung sowie der internationalen Gemeinschaft, um die Grundversorgung und medizinische Hilfe im Gazastreifen sicherzustellen.
  • Sofortiger Stopp deutscher Rüstungsexporte nach Israel, die mit Risiken für weitere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen im Gazastreifen einhergehen
  • Langfristige Investitionen in den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur, insbesondere im Bereich der Wasser- und Gesundheitsversorgung.

Es ist entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft – und mit ihr die deutsche Bundesregierung – ihren Einfluss geltend macht und konkrete Maßnahmen ergreift, um die Eskalation der Gewalt und das Sterben in Gaza zu stoppen und die Notlage der Bevölkerung im Gazastreifen unmittelbar zu verbessern.

terre des hommes setzt sich im Bündnis mit medico international gemeinsam mit unseren Partner*innen für Menschen in Gaza ein. Unterstützen Sie mit einer Spende die Kinder und ihre Familien!
 

Helfen Sie mit Ihrer Spende      Spendenstichwort: Nothilfe Nahost

 


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