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Langfristige Entwicklungshilfe

Durch außergewöhnlich starke Monsunregenfälle in den Jahren 2010, 2011 und 2012 kam es in ganz Pakistan entlang des Indus zu unerwarteten Flutkatastrophen. Allein im Distrikt Jaffarabad in der Provinz Balochistan, die früher nie von derartigen Katastrophen betroffen war, leiden noch immer 700.000 Menschen unter den Folgen der Fluten. Aufgrund der schlechten Trinkwasserversorgung brechen immer wieder Krankheiten aus, die nicht professionell behandelt werden können, da keine Gesundheitszentren  vorhanden sind.

terre des hommes unterstützt die Arbeit der Organisation SUNGI in Jaffarabad. SUNGI setzt sich besonders dafür ein, die Gesundheit der Menschen zu verbessern, fördert Bildungsangebote für Kinder und sorgt dafür, dass die Menschen in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt wieder langfristig zu sichern. Bei der Projektarbeit liegt der Fokus auf die Hilfe für Frauen und Kinder. Frauen werden beispielsweise in Handarbeiten weitergebildet und lernen, ihre Güter angemessen zu vermarkten. So erhalten sie die Möglichkeit, finanziell unabhängiger zu leben. Außerdem setzt SUNGI die Errichtung von fünf zweiräumigen Schulgebäuden um, die den aktuell 400 Schülern eine angemessene Lernumgebung verschaffen.  

Um die Trinkwasserversorgung in der Region zu verbessern werden in vielen Gemeinden Handpumpen installiert. Frauen und Kinder leiden auch unter fehlender medizinischer Versorgung bei Geburten, die häufig nur von schlecht ausgebildeten Hebammen begleitet werden. Dazu kommt, dass Patienten zurzeit zeitaufwändige und kostspielige Reisen auf sich nehmen müssen, um sich medizinisch untersuchen zu lassen. 

terre des hommes und SUNGI setzen sich dafür ein, dass vier Gesundheitszentren wieder instandgesetzt werden. Nur eine stabile Gesundheit und ausreichende Nahrungsmittelversorgung verbessert die Entwicklungschancen von Frauen und Kindern.

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