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terre des hommes-Appell an Außenminister Westerwelle

terre des hommes appelliert an Außenmister Guido Westerwelle, sich für die Verbesserung der Lage der Menschenrechte in Burma einzusetzen. In dem Schreiben, das von einer Reihe weiterer Nichtregierungsorganisationen, darunter Misereor, Amnesty International und die Welthungerhilfe, unterzeichnet ist, betonen die Autoren, dass sich die Situation in Burma trotz aller demokratischen Reformen in letzter Zeit sehr verschlechtert habe. Besonders die Gebiete der Volksgruppen der Kachin und der Rakhine seien betroffen.

Im Kachin-Gebiet im Nordosten Burmas sind derzeit 100.000 Menschen auf der Flucht vor den bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der Kachin Independence Army und dem staatlichen Militär. Das Militär wird für schwere Menschenrechtsverletzungen wie Morde und Vergewaltigungen verantwortlich gemacht. Im Rakhine-Gebiet im Westen des Landes sind schätzungsweise 120.000 Menschen auf der Flucht, seit es zwischen der buddhistische Mehrheitsbevölkerung und der muslimischen Rohingya-Minderheit zu Zusammenstößen kam, bei denen viele Menschen starben.

terre des hommes und alle übrigen Verfasser des Schreibens bitten Minister Westerwelle zudem, die Regierung Burmas an ihr Versprechen zu erinnern, als wichtigem Beitrag zum Menschenrechtsschutz der Eröffnung eines Büros des UN-Hochkommissars für Menschenrechte in Burma zuzustimmen.

Lesen Sie einen aktuellen Bericht zur Situation in Burma

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