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Aufruf zum Protest

Action, Adventure, Team-Challenge, gemeinsam Spaß haben am Strand, in Badehose und Bikini: Wie schon 2012 wirbt die Bundeswehr aktuell wieder in der Jugendzeitschrift Bravo in einer Art und Weise für sogenannte Adventure Camps, die mit der Realität von Militäreinsätzen nichts zu tun hat. Verwundung, Tod, Traumatisierung, Tötung von Menschen – davon ist in keinem Text oder Film der Kampagne etwas zu sehen oder hören. Im Jahr 2012 hatte der Bauer-Verlag nach Informationen der Bundeswehr 215.000 Euro für die Werbemaßnahmen erhalten. Die Camps, für die sich 16 bis 19-Jährige bewerben können, kosteten die Bundeswehr damals weitere 40.000 Euro. Die Kosten der aktuellen Kampagne sind bisher nicht bekannt. Die Kernleserschaft der Bravo ist zwischen 12 und 17 Jahre alt, auch Zehnjährige lesen das Blatt aus dem Bauer Verlag.

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