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Margot Käßmann für Kinder in Not

Das Engagement für Kinder lag mir immer am Herzen. In meiner Zeit als Landesbischöfin in Hannover habe ich daher unter anderem die Aktion »Zukunftsgestalten« ins Leben gerufen. Die Anfrage, von terre des hommes, Botschafterin zu werden, hat mich daher gefreut. Ich habe alle kirchlichen Ämter, Kuratoriumsmitgliedschaften und Schirmherrschaften abgegeben, weil ich denke, es ist für die Älteren immer auch Zeit, die Jüngeren nachrücken zu lassen. Aber auch für die Älteren ist gesellschaftliches Engagement gefordert, meine ich.

Der Einsatz für die Rechte von Kindern in dieser Welt zeichnet terre des hommes aus. Dabei finde ich beeindruckend, dass es nicht um reine Spendenaktionen geht, sondern es in so vielen Orten in Deutschland lokale Unterstützungsgruppen gibt. Das heißt, die Arbeit ist geerdet mit Engagement und Information. Bei meinen Reisen in Länder Afrikas, Lateinamerikas und Asiens bin ich zudem immer wieder auf Projekte von terre des hommes gestoßen. Entwicklungspolitische Arbeit, die Menschen Möglichkeiten zur eigenen Entfaltung bietet, ist gerade in einer Zeit wichtig, in der Entwicklungspolitik fast nur noch unter dem Aspekt »Bekämpfung von Fluchtursachen« gesehen wird. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, dass Menschen in reichen Ländern sich einsetzen für diejenigen, deren Entwicklungschancen durch regionale Konflikte, Korruption oder internationales Unrecht begrenzt werden. Bildung ist für mich dabei ein zentraler Aspekt, weil sie für Kinder überall auf der Welt der Schlüssel zu einer selbstbestimmten Zukunft ist.

Mir ist wichtig, dass wir Kinder in anderen Ländern unterstützen, aber nicht herablassend, sondern auf Augenhöhe. Als Christin hat für mich jeder Mensch als Geschöpf Gottes eine ganz eigene Würde. Im Evangelium spricht Jesus davon, dass wir von Kindern lernen können. »Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…«. Das heißt, Kinder sind nicht Objekte unserer Hilfe, sondern Subjekte, von denen wir lernen können. Das scheint mir in der Arbeit von terre des hommes eine Prämisse zu sein und das unterstütze ich gern.

Ich habe selbst vier Kinder und sechs Enkelkinder. Sie haben das große Privileg, in Deutschland zu leben, mit Zugang zu gesunder Ernährung, Trinkwasser, Bildung, medizinischer Versorgung. Es gibt auch in Deutschland aber Kinder, die arm sind. Das Engagement für Kinder hier im Land und das Engagement für Kinder in Indien, Bolivien oder Mosambik muss sich daher ergänzen.

Insofern: Ich freue mich darauf, die Projekte von terre des hommes näher kennenzulernen und werde mein Bestes tun, die Arbeit von terre des hommes öffentlich zu unterstützen.

Mehr über Margot Käßmann: margotkaessmann.de

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