Wie Terre des Hommes arbeitet
Wie Terre des Hommes arbeitet um des Ziel des „Guten Lebens für Alle“ zu erreichen.
Das Gute Leben für alle braucht das Engagement aller!
Deshalb arbeitet Terre des Hommes gemeinsam mit Partnerorganisationen und vor allem auch mit jungen Menschen. Wir diskutieren auf Augenhöhe und wollen gemeinsam lernen und etwas erreichen.
Wir lassen uns dabei von folgenden Prinzipien leiten:
Unser Ansatz
Terre des Hommes verfolgt bei seiner Arbeit einen spezifischen Ansatz, dessen Kernprinzipien den klassischen „Kinderrechts-Dreiklang“ aus Projektarbeit, Anwaltschaftsarbeit und Informationsarbeit prägen und die Partizipation von Kindern und Jugendlichen sowie den Einbezug lokaler Lösungen ins Zentrum des Handelns stellen.
Insbesondere die Anwaltschafts- und Lobbyarbeit gegenüber politisch relevanten Akteur*innen, aber auch gegenüber dem (nationalen und internationalen) Privatsektor ist ein entscheidendes Instrument, um den notwendigen strukturellen Wandel voranzutreiben.
Das Handeln von Terre des Hommes orientiert sich stets an wissenschaftlichen Fakten, demokratischen Prinzipien und den Kinder- und Menschenrechten.
Terre des Hommes verfolgt das Ziel, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen auf verschiedenen Wirkungsebenen die Ursachen für Kinderrechtsverletzungen nachhaltig zu bekämpfen. Die Grundlage allen Handelns, sind das Wohl und die Interessen von Kindern und Jugendlichen sowie die Grundprinzipien der Kinderrechtskonvention: Schutz, Vorsorge und Teilhabe. Bei Terre des Hommes steht der Aspekt der Partizipation im Mittelpunkt. Kinder und Jugendliche müssen stärker als bisher an politischen Entscheidungen beteiligt werden. Dazu sind verbindliche Regelungen erforderlich. Im Idealfall stoßen wir gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Schritte zur Veränderung an, um destruktive und diskriminierende Strukturen abzubauen.
Terre des Hommes verfügt nur über beschränkte Ressourcen. Um in seinem Handeln wirksam zu sein, muss es seine Arbeit fokussieren. Die Öffentlichkeits- und Anwaltschaftsarbeit müssen deshalb mit den strategischen Zielen der internationalen Programmarbeit und internationalen Kampagnen zu einem kohärenten Ganzen verbunden sein.
Zusammenarbeit mit Partnern
Terre des Hommes sieht sich seit vielen Jahren Partnerschafts- und Lokalisierungsansätzen verpflichtet und richtet seine Projektaktivitäten danach aus.
Terre des Hommes identifiziert in einem aktiven Austausch mit Partnerorganisationen, Jugendnetzwerk und weiteren Akteuren konkrete Problemstellungen, die die Rechte von Kindern- und Jugendlichen negativ beeinflussen. Gemeinsam entwickeln diese Akteur*innen zu den lokalen Herausforderungen passende lokale Lösungen. Inspirationen für diese lokalen Lösungsansätze können die diskutierten alternativen Entwicklungsmodelle und -strategien bieten.
Die lokalen Ansätze gilt es wertzuschätzen, kontinuierlich, transparent und auf Augenhöhe mit den Partnerorganisationen weiterzuentwickeln. Diese Haltung von Terre des Hommes genießt hohe Wertschätzung, die sich auch in der Kommunikation nach innen und außen widerspiegeln muss.
Terre des Hommes unterstützt Partnerorganisationen darin, sich gegen destruktive gesellschaftliche Strukturen und für gleichberechtigte Teilhabe Aller und eine in einem umfassenden Sinne inklusive Zivilgesellschaft einzusetzen.
Diese Bemühungen setzt Terre des Hommes auch intern um, dazu sind hauptamtlich Mitarbeitende ebenso aufgerufen wie die Mitglieder.
Gemeinsam weitergehen
Terre des Hommes will als „lernende Organisation“ Ort des Austausches zwischen Ehren- und Hauptamtlichen und Projektpartner*innen sein. Terre des Hommes wird die Notwendigkeit eines nachhaltigen globalen Wandels, mögliche Lösungen und alternative Ansätze breit diskutieren - im Verein, mit den Hauptamtlichen und auf den Partnerplattformen. Dabei sollen weitere Akteur*innen aus Wissenschaft und Praxis aus der jeweiligen Region, aber auch regionsübergreifend einbezogen werden. Ziel solcher Diskussionen ist, sich über die jeweils notwendigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen sowie die programmatischen Konsequenzen für tdh und seine Projektpartner*innen zu verständigen.
Die Formate des Austausches und der Partizipation – wie beispielsweise die Delegiertenkonferenz, die Partnerplattformen oder das internationale Jugendnetzwerk – werden gemeinsam kontinuierlich weiterentwickelt.
Terre des Hommes erkennt die Heterogenität der Akteur*innen aus hauptamtlicher Mitarbeit, Mitgliedschaft und Partner*innen an und versteht diese nicht als konträr, sondern als komplementär. Diese Vielfalt ist eine Chance. Terre des Hommes wird transparent mit unterschiedlichen Rollen, strukturellen Begrenzungen und Zielkonflikten umgehen.
In Bündnissen agieren
Terre Des Hommes kann viele seiner Ziele nicht allein erreichen, sondern muss in einer international vernetzten Struktur mit seinem etablierten multilateralen Partnernetz, anderen Mitgliedsorganisationen der internationalen Föderation Terre Des Hommes und in Bündnissen mit weiteren nationalen und internationalen Nichtregierungsorganisationen handeln. Terre Des Hommes kann dabei die Brücke bilden zwischen dem akademischen Diskurs und den praktischen Schritten in eine nachhaltige Zukunft vor Ort. Diese Stärke gilt es weiter auszubauen.