Argentinien kämpft mit Inflation, Nahrungsmittelknappheit und wachsender sozialer Ungleichheit. Besonders Kinder und Jugendliche in den »Villas Miseria«, den Elendsvierteln der Großstädte, sind von Armut und Gewalt bedroht. In unseren Projekten unterstützen wir Kinder aus benachteiligten Familien und junge Menschen mit Behinderung. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie Bildung, Ausbildung und soziale Inklusion und schaffen für diese Kinder und Jugendlichen eine bessere Zukunft.
Ihre Spende hilft!
Projekte
20 Jahre Partnerschaft:
Terre des Hommes in Argentinien
Seit 2006 arbeitet Terre des Hommes in Argentinien partnerschaftlich mit lokalen Organisationen, um Kinder und Jugendliche in besonders schwierigen Situationen zu stärken. Aus dem ersten Projekt entwickelte sich über zwanzig Jahre ein vielfältiges, wachsendes Netzwerk, das Bildung, Teilhabe, Menschenrechte und Umweltgerechtigkeit verknüpft.
Anfänge
Unser erstes Projekt in Argentinien startete 2006 gemeinsam mit drei Partnerorganisationen, darunter bereits CECOPAL und APADIM. Ziel war die Förderung von Ausbildung und Beschäftigungschancen für junge Menschen in sozial benachteiligten Situationen. Maßnahmen umfassten soziale und berufliche Qualifizierung, Unterstützung in der formalen Bildung sowie Begleitung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt und zur Gründung kleiner Unternehmen.
Fokus und Zielgruppen
Unsere Arbeit basiert auf einem festen menschenrechtlichen und intersektionalen Ansatz. Wir setzen uns besonders für die Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen, für Geschlechtergerechtigkeit, Umwelt- und Migrationsgerechtigkeit sowie für LGBTQI+-Rechte ein. Ein zentrales Anliegen ist, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen – insbesondere Kinder und Jugendliche aus städtischen Arbeiter*innenvierteln und Kinder und Jugendliche mit Behinderungen – sich vernetzen, gemeinsam lernen und selbstwirksam handeln können. Inklusion verstehen wir dabei als gesellschaftliche Veränderung, die aus kollektiven Aktionen junger Menschen entsteht.
Wachstum
In den folgenden zwei Jahrzehnten wurden bewährte Maßnahmen ausgeweitet und neue Ansätze entwickelt:
- Hilfe für Schüler*innen, damit sie in der Schule bleiben und erfolgreich lernen;
- technische und berufliche Ausbildungen sowie Initiativen für soziale und wirtschaftliche Teilhabe;
- Vernetzung mit anderen Organisationen, Schulen und Politik;
- politische Interessenvertretung zu Themen wie Umweltbildung, Sexualaufklärung, Behindertenrechte und Inklusion;
- Programme, die die aktive Beteiligung und Selbstwirksamkeit von Kindern und Jugendlichen fördern.
Stand und Ausblick
2026 wurden die in den letzten 20 Jahren aufgebauten Kompetenzen und Maßnahmen in vier integrierten Projekten mit drei Partnerorganisationen (CECOPAL, APADIM, Che Pibe) gebündelt. Dieses Netzwerk ist heute stark und gut koordiniert, mit sichtbarer Präsenz in der Projektregion Lateinamerika.
Strategisch haben wir unsere Arbeit geografisch und thematisch ausgeweitet: verstärkte Zusammenarbeit zwischen Córdoba und Buenos Aires, intensivere Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit sowie eine thematische Ausrichtung, die mehrere Schwerpunktziele verbindet. Damit schaffen wir die Grundlage, um noch mehr Kinder und Jugendliche nachhaltig zu stärken.
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Ihre Ansprechpartnerin
Bruna Leite
Referentin Programme und Strategien