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Starke Stimmen für eine starke Zukunft

Guatemala: Bildung und Zukunft für Frauen und Mädchen

In Guatemala leben rund vier Millionen indigene Frauen, viele von ihnen in Armut und ohne Zugang zu grundlegender Bildung. Diskriminierung und traditionelle Rollenmuster erschweren es insbesondere Mädchen und jungen Frauen, die Schule zu besuchen oder einen Abschluss zu machen. Nur etwa jede fünfte indigene Frau kann ihre Schulzeit beenden, fast jede zweite kann weder lesen noch schreiben. Trotzdem kämpfen viele von ihnen für ihre Träume — und bekommen dabei Unterstützung, zum Beispiel vom Terre des Hommes-Projekt »MAIA«.

Amelia stammt aus Sololá, einer der ärmsten Gegenden Guatemalas. Auch sie erlebte Ausgrenzung und hatte Sorge, ihre Ziele niemals zu erreichen. Heute ist sie die erste Frau ihrer Familie mit einem Schulabschluss. Mit 20 Jahren studiert sie Architektur und möchte später als Architektin ihre Gemeinschaft mitgestalten — inspiriert von der Kraft, die sie im Projekt MAIA und in sich selbst entdeckt hat.

Das Projekt MAIA in Guatemala setzt sich gezielt für die Bildung und Stärkung von indigenen Mädchen und jungen Frauen ein. Durch individuelle Förderung, sozioemotionale Begleitung und Bildungsangebote gibt MAIA mehr als 250 jungen Frauen die Chance, aus Armut und Benachteiligung auszubrechen — so wie Amelia.

»Trotz aller Stürme selbstbewusst bleiben und weitermachen. Was wir nicht versuchen, können wir nicht schaffen.«
Amelia, 20 Jahre

Eindrücke aus Amelias Leben

Junge Mädchen gehen zur Schule, denken darüber nach, welche Berufe ihnen gefallen, und werden später frei entscheiden, mit wem sie ihr Leben teilen möchten. 

Für uns klingt das banal – und doch bleibt das Recht auf ein selbst bestimmtes Leben Millionen Mädchen verwehrt.

 

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