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Ausweg für junge Straftäter

»Es ist ein trostloses Leben«, meint Rolando. Der junge Mann ist stolz darauf, seit Wochen kein Koks mehr geschnupft zu haben. Dafür raucht er ununterbrochen. »Hier in den Armenvierteln Guatemalas haben viele Leute nichts anderes im Kopf als Drogen, von morgens bis abends. Die Kinder schnüffeln Kleister, um den Hunger nicht zu spüren, die Jugendlichen rauchen Crack, um ihre Probleme zu vergessen.«

Drogen und Gewalt bestimmen den Alltag

Wie Rolando geht es vielen Jugendlichen in Guatemala-Stadt. In den Armenvierteln gehört Jugendgewalt zum Alltag. Viele Jugendliche schließen sich deshalb einer Jugendbande an. Oft stehen hinter den Banden jedoch finanzkräftige Drogenhändler, die die Jugendlichen als Dealer ausnutzen. Die Hintermänner werden selten von der Polizei gefasst. Umso häufiger werden Jugendliche verhaftet.

Um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen, unterstützt terre des hommes die Arbeit des »Instituts für vergleichende Studien im guatemaltekischen Strafrecht« (ICCPG). Die Forschungs- und Lobbyorganisation verfolgt das Ziel, Alternativen zum reinen Strafvollzug zu schaffen und die Öffentlichkeit auf die Rechte von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen.

Um den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen, unterstützt terre des hommes die Arbeit des »Instituts für vergleichende Studien im guatemaltekischen Strafrecht« (ICCPG). Die Forschungs- und Lobbyorganisation verfolgt das Ziel, Alternativen zum reinen Strafvollzug zu schaffen und die Öffentlichkeit auf die Rechte von Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu machen.

Fokus auf Kinderrechte

Das Institut setzt sich gemeinsam mit Betroffenen, Wissenschaftlern und anderen Institutionen für Strafvollzugsformen ein, die jugendgerecht sind und auf Prävention statt Bestrafung setzen. ICCPG bringt seine Erfahrungen mit Menschenrechten, speziell in der der Strafrechtspolitik, in gesellschaftliche Diskussionen ein. Dabei verfolgt ICCPG das Ziel, die Achtung der Kinderrechte in der guatemaltekischen Gesellschaft zu etablieren. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei darauf, Kinder und Jugendliche zu selbstbestimmten Akteuren in ihrer Gesellschaft zu erziehen.

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