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Mut und Kraft zur Selbsthilfe

Obwohl das Land reich an natürlichen Ressourcen ist, zählt Kambodscha zu den ärmsten Ländern der Welt. Vor allem in den ländlichen Regionen haben die Familien mit saisonbedingter Nahrungsknappheit zu kämpfen, viele Kinder sind unterernährt. Die Krankheitsrate ist hoch, denn es besteht kaum Zugang zu sauberem Wasser. Eltern machen sich auf die Suche nach Arbeit in Malaysia, Thailand oder Südkorea. Kinder und Jugendliche bleiben allein zurück oder brechen die Schule ab, um ihre Eltern bei dem Familieneinkommen zu unterstützen.

Die terre des hommes-Partnerorganisation

Die Organisation »Cambodia Family Support« (CFS) wird bereits seit ihrer Gründung im Jahr 2008 von terre des hommes unterstützt. Gemeinsam setzen sie sich für verbesserte Lebensbedingungen der Familien in der Provinz Battambang ein.

Maßnahmen und Wirkungen

CFS und terre des hommes helfen Familien, sich ihre eigenen Unterkünfte zu bauen. Auch bei der Aufrüstung und dem Bau von Sanitäranlagen werden die Dorfbewohnerinnen und -bewohner unterstützt. Gemeinsam werden Teiche ausgehoben und Brunnen mit Wasserpumpen errichtet, um den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu sichern. Durch ein Startkapital von CFS und terre des hommes bekommen die Familien außerdem die Möglichkeit, sich mit Viehzucht oder Landwirtschaft in ihren Heimatdörfern eigene Einkommensquellen zu schaffen. Dadurch können die Eltern bei ihren Familien bleiben und die Kinder sind nicht gezwungen, die Schule abzubrechen und arbeiten zu gehen.

Herausforderungen und Planung

Eine große Herausforderung stellt weiterhin die physische und psychische Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner in der Projektregion dar. Durch den Krieg und die sozialen Missstände in Kambodscha leiden viele Menschen, vor allem Kinder, unter traumatischen Erlebnissen. In Selbsthilfegruppen wird den Familien die Kraft dafür gegeben, sich mit der Unterstützung von CFS und terre des hommes besser im Leben einzurichten.

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