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Schule für Vertriebene: Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen für Flüchtlingskinder

Ausgangssituation

Die Menschen in Myanmar leidet seit vielen Jahren unter bewaffneten Konflikten zwischen Militär und ethnischen Gruppen. Die politischen Unruhen verursachen eine Spaltung der Bevölkerung und die Ausgrenzung ethnischer Minderheiten. Viele Familien versuchen, dem Elend zu entkommen und fliehen über die Grenze nach Thailand. Doch von der thailändischen Regierung werden sie nicht als Flüchtlinge anerkannt und leben deshalb in ständig anhaltender Unsicherheit.

Die terre des hommes-Partnerorganisation

Die Organisation »Women’s Education for Advancement and Empowerment« (WEAVE) wurde 1990 von einer Gruppe gesellschaftlich engagierter Frauen gegründet. Sie setzt sich vorrangig für den Schutz und die Gesundheit von Frauen und Kindern ein.

Maßnahmen und Wirkungen

WEAVE ist vor allem in den Flüchtlingslagern an der thailändischen Grenze tätig. Gemeinsam mit terre des hommes konnte die Organisation bereits mehr als 5.000 Kindern helfen. Zum Beispiel wurden Kindergärten und Vorschulen in den Camps eingerichtet, in denen die Mädchen und Jungen professionelle Betreuung erhalten. Lehrerinnen und Lehrer werden zu den Themen Kinderbetreuung, Kinderrechte und Trauma-Bewältigung weitergebildet. Auch Elterntrainings werden für die Flüchtlinge angeboten. Außerdem finden vier Mal im Jahr Aktionstage für die Familien statt.

Herausforderungen und Planung

Um die Situation für die Kinder und ihre Familien langfristig zu verbessern, strebt WEAVE eine Zusammenarbeit mit Politikern und anderen wichtigen Ansprechpartnern an. Gemeinsam sollen politische Richtlinien zum Schutz von Kindern in Myanmar und Thailand verfasst und umgesetzt werden.

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