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Die seelischen Folgen von Krieg, Flucht und Gewalt

Menschen, die auf Grund von bewaffneten Konflikten ihr Zuhause verlassen müssen, sind häufig von den Erlebnissen traumatisiert. Die Erlebnisse des Krieges, das Erlebte in der Heimat und auch die Flucht selbst brennen sich oft in die Erinnerungen ein und können die Betroffenen lange Zeit belasten.

Weit entfernt von ihrer eigenen Kultur, leben Flüchtlinge häufig unterhalb der Armutsgrenze. Die Situation belastet die Menschen stark, denn sie machen sich Sorgen um ihre Zukunft. In vielen Ländern dürfen Flüchtlinge keine Arbeit aufnehmen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Für Kinder ist es schwierig, sich in ein neues Schulsystem einzufinden. Hinzu kommt die Schwierigkeit, eine neue Sprache lernen zu müssen. Die Ängste der Eltern um die weitere Zukunft übertagen sich auch auf die Kinder. Es fehlt häufig das Gefühl der elterlichen Geborgenheit. In vielen Projekten der humanitären Hilfe für Flüchtlinge geht es darum, Kindern und Jugendlichen einen sicheren Ort zu geben, an dem sie sich als Kind fühlen dürfen, um ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten zu können.

Kinder und Jugendliche erleben die Flucht sehr unterschiedlich. Manche flüchten mit ihren Eltern. Doch machen sich viele Kinder und Jugendliche auch alleine oder mit Anverwandten auf den gefährlichen Weg der Flucht, um eine sichere Region oder ein Nachbarland zu erreichen. Andere Kinder und Jugendliche werden auf der Flucht von ihren Eltern getrennt und sind auf sich allein gestellt.

Schutz vor sexueller Gewalt

terre des hommes setzt sich für vorbeugende Maßnahmen gegen sexuelle Gewalt ein. Darüber hinaus hilft terre des hommes, wenn es um die psychologische und juristische Unterstützung der Opfer geht. Der nachfolgende Film zeigt dazu Beispiele aus der Projektarbeit in Asien und Lateinamerika.


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