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Wie geht es Kindern in anderen Ländern?

In Deutschland und den meisten europäischen Ländern sind die meisten Kinder zu Hause, denn Schulen und Kitas sind geschlossen. Kinder dürfen auch nicht auf Spielplätze oder zum Sport und sollen nicht so viele Freundinnen und Freunde treffen.

Auch in anderen Ländern müssen Kinder zu Hause bleiben. Schulen sind geschlossen, zum Beispiel in Afghanistan, Nepal und Indien, in Chile, Kolumbien, Brasilien und im Irak. Für Kinder in armen Familien ist die Situation besonders schwer. Sie können sich nicht so gut vor einer Ansteckung schützen.

  • Viele Kinder können kein sauberes Wasser trinken, weil sie keinen Wasseranschluss haben und das Wasser aus einem Fluss oder Brunnen dreckig ist. Sie müssen das Wasser mühsam in Eimern heranschleppen. Sie können sich nicht so oft die Hände waschen, wie es nötig wäre.
  • Viele Kinder haben kein Zuhause, in dem sie einige Zeit sicher bleiben können. Straßenkinder in den großen Städten zum Beispiel. Und Kinder, die auf der Flucht sind.
  • Arme Familien haben nicht so viel Geld, die Eltern müssen jeden Tag zur Arbeit gehen und können nicht zu Hause bleiben. Auch können sie kaum Vorräte für mehrere Tage einkaufen. Also sind sie ständig mit vielen Leuten unterwegs und das Risiko ist größer, dass sie sich anstecken.
  • Arme Familien leben oft in kleine Hütten oder Zelten, die dicht nebeneinanderstehen. Kinder haben gar keinen Platz zum Spielen und müssen raus auf die Straße gehen.
  • In vielen armen Ländern ist die Gesundheitsversorgung schlecht. Das bedeutet, dass Kinder nicht zum Arzt gehen können und keine Medikamente bekommen, wenn sie krank sind.

terre des hommes hilft Kindern aus armen Familien in vielen Ländern der Welt. Zum Beispiel sorgt terre des hommes dafür, dass Kinder sauberes Wasser trinken und sich die Hände waschen können – zu Hause und in der Schule. Das ist sowieso wichtig, damit Kinder nicht Durchfall oder Bauchschmerzen von schmutzigem Wasser bekommen. Und es hilft gegen die Ansteckung mit Bakterien und Viren, wie dem Coronavirus.

20.3.20

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