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Gemeinsame Ziele – unterschiedliche Verantwortung

Das Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung (Common but Differentiated Responsibilities, CBDR) gilt als einer der Meilensteine des Erdgipfels von Rio 1992. Über 20 Jahre nach seiner Verabschiedung ist dieses Prinzip zum Dreh- und Angelpunkt der Klima- und Post-2015-Verhandlungen geworden.

Angesichts der veränderten geopolitischen und weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen lautet die entscheidende Frage, wie das Prinzip bewahrt, aber die unterschiedliche Verantwortung jenseits der anachronistischen Aufteilung der Welt in Industrie- und Entwicklungsländer neu interpretiert und in gerechte Kriterien der Lastenteilung übersetzt werden kann. Ohne eine Einigung in dieser Frage wird es 2015 weder zu einem neuen Weltklimavertrag noch zu einer globalen Entwicklungsagenda kommen, die diesen Namen verdient.

Global Policy Forum und terre des hommes haben vor diesem Hintergrund einen Report angefertigt, der die politische Bedeutung und die aktuellen Kontroversen um das Rio-Prinzip darstellt, die wichtigsten Vorschläge zu seiner Operationalisierung unter die Lupe nimmt und Empfehlungen für die Weiterentwicklung dieses Prinzips zur Diskussion stellt.

Der Report Gemeinsame Ziele – unterschiedliche Verantwortung (pdf)

11.3.2014

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