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Flucht über die Grenze

Myanmar: Hilfe für Flüchtlingsfamilien

Partnerorganisationen von terre des hommes organisieren Hilfsmaßnahmen für die myanmarischen Flüchtlinge entlang der thailändischen Grenze. Knapp 400 Flüchtlingskinder und ihre Familien erhalten überlebensnotwendige Unterstützung: Lebensmittel, Trinkwasser, Erste-Hilfe-Sets, Hygieneartikel und Ausrüstung wie Batterien und Plastikplanen. Insbesondere die schnelle Versorgung mit Lebensmitteln muss sichergestellt werden, weil die meisten Familien auf der Flucht nur wenig mitnehmen konnten. Viele Kinder leiden unter Fieber und Durchfall, darum erhalten die Familien auch Basis-Medikamente wie fiebersenkende Mittel, mit denen sie die ihre kranken Kinder behandeln können.

Die Arbeit von Hilfsorganisationen in Myanmar selbst ist derzeit nicht möglich, aber auch auf thailändischer Seite deutlich erschwert: Lediglich Organisationen, die schon seit längerem in der Region aktiv waren, erhalten von Thailand die Erlaubnis, tätig zu werden. terre des hommes arbeitet mit der lokalen Partnerorganisation »Development Centre for Children and Community Network« (DCCN) aus Mae Hong Son im Westen Thailands zusammen. Zu den Soforthilfemaßnahmen, die DCCN umsetzt, gehören auch eine psychologische Notversorgung und psychosoziale Unterstützung durch pädagogische und therapeutische Fachkräfte, denn viele Kinder sind durch ihre Erlebnisse im Kriegsgebiet und auf der Flucht traumatisiert und verängstigt.

Derweil spitzt sich die Situation in Myanmar weiter zu. Mittlerweile sind Kämpfe zwischen dem Militär und ethnischen bewaffneten Gruppen im Karen-/Kayin-Staat im Osten des Landes ausgebrochen. Das Militär greift verstärkt Gemeinden im Mutraw-Distrikt nahe der Grenze zu Thailand an. Immer mehr Menschen fliehen vor den Angriffen aus ihren Dörfern und versuchen, sich über die Grenze in Sicherheit zu bringen. Ca. 1.000 Flüchtlinge kommen täglich in Thailand an, darunter viele Kinder und ältere Menschen. Doch von den thailändischen Behörden scheint keine Unterstützung zu kommen, vielmehr setzt Thailand zunehmend auf eine Push-Back-Politik und schickt Flüchtlinge wieder ins Kriegsgebiet zurück. Etwa 2.000 Flüchtlinge wurden bereits gezwungen, auf die myanmarische Seite zurückzukehren, wo sie jedoch nicht in ihre Dörfer im Kampfgebiet zurückkehren können. Unsere Partner versuchen, den Menschen so gut es geht zu helfen.

Bitte spenden Sie, damit wir den Flüchtlingen aus Myanmar helfen können.

Spendenkonto terre des hommes
»Flüchtlingshilfe Myanmar«
Sparkasse Osnabrück
IBAN: DE34 2655 0105 0000 0111 22

21.4.21

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