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Hilfe für die Rohingya in Bangladesch

Fast 600.000 Menschen der verfolgten Minderheit der Rohingya sind seit August bereits aus Myanmar in das benachbarte Bangladesch geflohen. Es handelt sich um die derzeit am schnellsten wachsende Flüchtlingskrise weltweit. Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass die Flüchtlingszahl bald eine Million überschreiten wird. Die muslimischen Rohingya aus dem vorwiegend buddhistischen Myanmar werden verfolgt und sind gegenwärtig zu Hundertausenden auf der Flucht vor Mord und gewalttätigen Übergriffen. 60 Prozent von ihnen sind Kinder.

In der grenznahen Küstenstadt Cox’s Bazar sind die Flüchtlingscamps heillos überfüllt, die Menschen leben zusammengepfercht auf engstem Raum in Zelten oder schutzlos unter Plastikplanen auf den Straßen am Rande der Camps. Viele Flüchtlinge sind durch Kämpfe oder Misshandlungen verletzt, fast alle sind nach Gewaltmärschen durch unwegsames Gelände und das Durchqueren gefährlicher Wege und Gewässer am Ende ihrer Kräfte. Die sanitären Verhältnisse in den Camps sind katastrophal; es wird befürchtet, dass jederzeit Seuchen wie Cholera ausbrechen können. Die anhaltenden Regenfälle verschlimmern die Situation in Bangladesch, das sich selbst noch nicht von den heftigen Überflutungen durch den Monsun im August erholt hat. Die örtlichen Behörden sind mit der Versorgung der Rohingya überfordert, die Regierung hat um internationale Hilfe gebeten.

Bitte helfen Sie den verfolgten Familien mit Ihrer Spende!

terre des hommes hat über die Schweizer Schwesterorganisation in Lausanne Hilfe für die Betroffenen organisiert und plant in Cox‘s Bazar Unterstützung für 30.000 Flüchtlinge. Sie erhalten feste und wasserabweisende Unterkünfte sowie sauberes Trinkwasser und dringend benötigte Hygieneartikel. Mehr als die Hälfte der Rohingya-Flüchtlinge sind Kinder, von denen viele durch und Flucht und Vertreibung traumatisiert sind. Ihnen und vor allem den über 1.000 Minderjährigen, die ohne ihre Eltern oder Verwandten nach Bangladesch geflohen sind, gilt bei den Hilfsmaßnahmen die besondere Aufmerksamkeit. Auf sich allein gestellte Kinder sind in den unübersichtlichen Camps besonderen Risiken ausgesetzt: immer wieder »verschwinden« Kinder oder werden gekidnappt und als Arbeitssklaven oder sexuell missbraucht. Mitarbeiterinnen und Partnerorganisationen von terre des hommes betreuen diese Kinder in geschützten Räumen, bieten ihnen Gelegenheit zu spielen, sorgen für ihr Wohl und helfen bei der Suche nach Verwandten.

Bitte helfen Sie den Rohingya mit Ihrer Spende

Stichwort "Hilfe für die Rohingya"
Spendenkonto IBAN DE34 2655 0105 0000 0111 22
Sparkasse Osnabrück

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